„Rock am Ring“

23.000 Euro Einnahmen: Pfandsammler machen Kasse bei „Rock am Ring“

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Dass bei Musikfestivals wie „Rock am Ring“ ziemlich viel Müll produziert wird, liegt auf der Hand. Nun haben aber zwei Männer mit zurückgelassenen Pfandflaschen fette Beute gemacht.

Lukrativer Nebenverdienst: Zwei Männer aus Duisburg haben laut Informationen des „Berliner Kurier“ beim diesjährigen „Rock am Ring“ sagenhafte 23.000 Euro über die Rückgabe von Pfandflaschen eingenommen.

Die fließigen Sammler haben die achtlos weggeworfenen Dosen und Flaschen im Laufe des Musikfestivals mühsam zusammengeklaubt und so insgesamt eine fünfstellige Summer „erbeutet“, wurde berichtet.

Bedenkt man, dass man für jede Einwegflasche oder -dose 25 Cent bei der Rückgabe erhält, so ergibt sich eine erstaunliche Gesamtzahl: Rund 90.000 pfandpflichtige Getränkebehälter müssen die beiden Männer demnach im Laufe von drei bis vier Tagen gesammelt haben, um auf den rekordverdächtigen Wert von 23.000 Euro zu kommen. Das entspräche quasi einer Dose pro Teilnehmer am Kult-Festival.

Dass insbesondere bei mehrtägigen Musikveranstaltungen Unmengen an Müll produziert werden, ist seit Jahren ein großes Problem sowohl für die Umwelt als auch für die Organisatoren der betroffenen Festivals. Auf der anderen Seite bieten sich dadurch aber auch unerwartet profitable Einnahmequellen: Das Auflesen von Pfandflaschen boomt bei entsprechenden Großveranstaltungen und sorgt bei emsigen Sammlern für zumindest vorübergehend gut gefüllte Geldbeutel.

teleschau

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