„Die Zerstörung der CDU“

CDU will Antwort auf Rezo-Video doch nicht veröffentlichen

+
BERLIN, GERMANY - APRIL 16: Philipp Amthor, a politician of the German Christian Democrats (CDU) in the Bundestag, poses for a photo before speaking to the Foreign Journalists' Association on April 16, 2018 in Berlin, Germany. Amthor, at 25 the second-youngest Bundestag member, has been dubbed the CDU's „secret weapon“ at countering the right-wing Alternative for Germany (AfD) through his conservative values one the one hand and his willingness to engage the AfD rhetorically in what he describes as the flimsiness of the party's political content. (Photo by Sean Gallup/Getty Images)

Der YouTuber Rezo hat mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“ für viel Aufsehen gesorgt.

Natürlich auch für große Aufregung in der Partei - schließlich arbeitete er sich eine knappe Stunde lang mit scharfer Kritik an den Regierungsparteien ab - insbesondere der CDU. Um dem etwas entgegenzusetzen, war als Antwort ein Video des jüngsten CDU-Abgeordneten Philipp Amthor (26) vorgesehen. Dieses ist zwar aufgenommen worden, wird nun aber doch nicht gesendet.

Stattdessen gab es auf der CDU-Website einen offenen Brief an jenen YouTuber, dessen Video bislang fünf Millionen mal angesehen wurde. Demnach habe man zwar ein „klasse Produkt erarbeitet“, entschied sich aber, jenes nicht zu veröffentlichen - aus Gründen der Angemessenheit. Schließlich, so heißt es weiter, sei die Währung von YouTubern Klickraten, die Währung „einer Volkspartei wie der CDU ist Vertrauen“.

Generalsekretär Paul Ziemiak lädt Rezo stattdessen per Twitter zum Gespräch ein: „Wir zerstören einander nicht, sondern wir hören einander zu“, heißt es dort unter anderem - und weiter: „Du hast Kritikpunkte benannt, die berechtigt sind. Wir können beim Klimaschutz noch mehr tun, mit besseren Technologien und guten Ideen.“ Immerhin: „Philipp Amthor kommt auch.“

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare