Skull & Bones

Verspäteter Stapellauf für die Piratenflotte: „Skull & Bones“ verschoben

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Schippern erst 2020 über offene See: die Piratenschiffe aus Ubisofts „Skull & Bones“.

Zum mittlerweile zweiten Mal wird der Stapellauf von Ubisofts „Skull & Bones“-Flotte verschoben: Das auf den Seegefechten von „Assassin's Creed: Black Flag“ basierende Multiplayer-Spiel sollte ursprünglich schon 2018 erscheinen, aber dann hat man die gesellige Piraterie auf 2019 verschoben.

Einen konkreten Starttermin gibt es auch nach der jüngsten Verschiebung nicht - stattdessen heißt es in der Mitteilung des Konzerns nur salopp: „nach dem 31. März 2020“. Will heißen: Im nächsten Geschäftsjahr.

Um die Fans zu vertrösten, erklärte Ubisoft-Chef Yves Guillemot, dass sich der Mehrspieler-Titel auf dem richtigen Weg befände, das Team aber schlicht und ergreifend mehr Zeit benötige, um den prachtvollen Segelschiffen den nötigen Feinschliff zu verpassen.

Welche anderen Blockbuster die für das 2019er-Fahrwasser entstandene Lücke schließen könnten, ist noch unklar. Aber Grund zum Klagen gibt es für den französischen Spiele-Riesen trotzdem nicht: Das am 31. März 2019 beendete Geschäftsjahr konnte der Hersteller mit einem Gewinn-Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr beenden - stattliche 499 Millionen Euro Gewinn bei einem Umsatz von 2,029 Milliarden Euro hat das Unternehmen gemeldet. Und das, obwohl man im letzten Geschäftsjahr gleich zwei Schlappen zu verkraften hatte: Neben der gefloppten Spielzeug- und Games-Kombination „Starlink: Battle for Atlas“ konnte auch „Division 2“ die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Das Multiplayer-Spektakel, das vor allem auf Konsole merklich schwächer lief als erwartet, konnte den Hype des ersten Teils nicht neu entfachen - und das trotz solider bis hervorragender Kritiken.

Der einzige bisher für das neue Geschäftsjahr angekündigte Blockbuster ist „Ghost Recon Breakpoint“, mit dem Ubisoft „Wildlands“ fortsetzt. Darüber hinaus sollen für dieses Jahr noch drei andere große Veröffentlichungen anstehen. Darum erwartet der Konzern für das laufende Fiskaljahr Umsätze von 2,45 Milliarden und Gewinne in Höhe von 499 Millionen Euro.

teleschau

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