Virtuelle Rennserie

V10 R-League: Virtuelle Rennserie will die „Champions League“ des eSports werden

Die "V10 R-League" will im eSports Fuß fassen.
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Die „V10 R-League“ will im eSports Fuß fassen.

Der eSports boomt in Corona-Zeiten.

Und davon will auch die vom internationalen eSport-Unternehmen Gfinity und dem Abu Dhabi Motorsport Management ausgerichtete „V10 R-League“ profitieren.

Acht Top-Teams gehen in der mit 100.000 britischen Pfund dotierten Rennserie mit 24 Fahren an den Start - darunter Porsche, Ford, Williams eSports, Red Bull Racing eSports oder BMW.

Als technische Grundlage dient die Rennsimulation „Assetto Corsa“ auf dem PC. Für diese wurde eigens ein V10-Formel-Rennwagen mit 900 (virtuellen) Pferdestärken und Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 350 Kilometer pro Stunde entwickelt.

Noch ungewöhnlicher soll jedoch der Rennbetrieb werden, den die Verantwortlichen als „Team- und Kopf-an-Kopf-Wettbewerb“ beschreiben und für einen möglichen Game Changer halten: Dabei treten die Teams jede Woche zu Duellen an - und wie beim Fußball gibt es nur für einen Sieg Punkte. Jedes Match besteht zudem aus drei Sprintherausforderungen, die jeweils auf einer anderen Strecke stattfinden. Mit diesem innovativen Ansatz will man vermeiden, dass ein einziger Fahrfehler die Siegchancen eines ganzen Teams zunichtemacht. Wann genau der Startschuss zur „V10 R-League“-Saison 2020/21 fällt, ist noch nicht klar.

teleschau

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