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Twitter-Video: Linkin Park legen Beschwerde gegen Donald Trump ein

Donald Trump verstieß bereits mehrmals gegen die Twitter-Regeln, und der Kurznachichtendienst musste seine Inhalte deaktivieren. Nun klagte die Band Linkin Park gegen den US-Präsidenten.
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Donald Trump verstieß bereits mehrmals gegen die Twitter-Regeln, und der Kurznachichtendienst musste seine Inhalte deaktivieren. Nun klagte die Band Linkin Park gegen den US-Präsidenten.

Schon öfter wurde US-Präsident Donald Trump wegen Regelverstößen oder unpassenden Texten vom Kurznachrichtendienst Twitter zur Rechenschaft gezogen.

Manche seiner Aussagen wurden mit Warnhinweisen versehen, manche sogar gänzlich gesperrt. Nun musste Twitter erneut eingreifen - wegen einer Klage der Rockgruppe Linkin Park.

Dan Scavino, ein Social-Media-Mitarbeiter des Weißen Hauses, hatte ein Video für Trumps Wahlkampagne veröffentlicht, das mit einer unerlaubten Coverversion des Songs „In the End“ von Linkin Park unterlegt war. Trump teilte das Video ebenfalls. Die Band legte daraufhin Beschwerde wegen Urheberrechtsverletzung ein und Twitter entfernte das Video. Stattdessen ist nun zu lesen: „Diese Medien wurden aufgrund einer Meldung des Urheberrechtsinhabers deaktiviert.“

Linkin Park distanzierten sich via Twitter von Donald Trump. „Linkin Park unterstützen Trump nicht und autorisieren seine Organisation auch nicht, unsere Musik zu verwenden. Es wurde eine Unterlassungsanordnung ausgestellt.“ Die Band, die zwischen 1999 und 2017 aktiv war, gilt als die kommerziell erfolgreichste Band des 21. Jahrhunderts. Seit dem Tod des Sängers Chester Bennington im Juli 2017 pausiert die Band. Bennington selbst schrieb im Januar 2017 via Twitter: „Ich wiederhole: Trump ist eine größere Bedrohung für die USA als der Terrorismus! Wir müssen unsere Stimmen zurücknehmen und für das eintreten, woran wir glauben.“

teleschau

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