Von wegen „trockene“ Arbeit

Die Tücken des Homeoffice: Viele greifen zu Alkohol

Laut einer US-amerikanischen Studie wird der Alkoholkonsum im Homeoffice allmählich zum Problem.
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Laut einer US-amerikanischen Studie wird der Alkoholkonsum im Homeoffice allmählich zum Problem.

Vielleicht geben es viele nicht zu, aber das viel gerühmte „Feierabendbier“ ist kein Relikt aus vergangenen Zeiten.

Es wird bei vielen Beschäftigten immer noch geschätzt. Doch bei diesem einen „Bierchen“ bleibt es offenbar längst nicht mehr - gerade in den aktuellen Zeiten von Corona und der Arbeit im Homeoffice, scheint sich vielfach ein neues Verhältnis zum Alkohol zu entwickeln! Wie eine Umfrage der US-amerikanischen App Fishbowl nun belegt, fördert die von anderen Kollegen kaum beobachtete Arbeit im Homeoffice den Alkoholkonsum. Befragt wurden nach einer aktuellen Meldung der Fachzeitschrift „w&v“ im Zeitraum vom 15. bis 18. April Mitarbeiter von Accenture, Amazon, Deloitte, Edelman, Ernst & Young, Google, KPMG und Nike sowie von Hunderten weiteren Unternehmen in den USA.

Auf die Frage „Trinken Sie Alkohol während Sie im Homeoffice arbeiten?“ antworteten demnach insgesamt 12.895 von Fishbowl verifizierte Beschäftigte in den unterschiedlichsten Branchen. 41,8 Prozent der Teilnehmer gaben tatsächlich an, dass sie sich zu Hause während der Arbeitszeit durchaus ein Glas genehmigten.

Aufgeschlüsselt nach Branchen liegen Mitarbeiter von Werbeagenturen (49,1 Prozent) und Rechtsanwaltskanzleien (48,7 Prozent) weit vorne. Eher „trocken“ hingegen bleiben Wirtschaftsprüfer (39,1 Prozent) und Consultants (38,4 Prozent).

Nach einer weiteren Umfrage der US-Organisation alcohol.org unter 3.000 Befragten erklärten 44 Prozent der Männer, dass sie im Homeoffice bevorzugt Bier trinken. Frauen hingegen mixen sich lieber Cocktails (38 Prozent).

teleschau

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