Trading-Card-Fans beschweren sich über „Artifact“-Preismodell

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Hat spielerisch das Zeug zum „Hearthstone“-Killer, ist vielen Spielern aber aktuell zu teuer: Valves „Artifact“.

Mit seinem digitalen Kartenspiel „Artifact“ will Steam-Betreiber Valve dem ähnlich angelegten „Hearthstone“ Paroli bieten - allerdings unterscheidet sich das im erfolgreichen „Dota 2“-Universum angesiedelte Spiel in einigen Punkten wesentlich vom Blizzard-Konkurrenten.

Darunter vor allem das Preismodell: Während „Hearthstone“ nach dem „Free to play“-Konzept funktioniert, wird der „Artifact“-Client für rund 18 Euro verkauft.

Dafür gibt es ein Basis-Set mit mehr als 280 Karten, zusätzliche Decks (mit je zwölf Karten) wiederum kosten zwei Euro extra. Weiterhin ist es möglich, Karten auf dem digitalen Steam-Markt oder im Experten-Modus des Spiels zu erstehen. Die Teilnahme an Letzterem ist allerdings ebenfalls kostenpflichtig: Das „Ticket“ für eine Partie in diesem Spielmodus gibt's für circa einen Euro.

„Artifact“ erscheint erst am 28. November, aber Teilnehmer des Zugangs-beschränkten Beta-Tests hauen sich schon seit geraumer Zeit die Karten um die Ohren. Allerdings wurde aus ihren Reihen auch Kritik am Preis- und Vermarktungsmodell des Spieles lauft: Obwohl Valve von Anfang an klar machte, dass „Artifact“ kein „Free to play“-Spiel sein würde, empfinden viele Gamer den Titel als zu teuer.

Hersteller Valve hat prompt reagiert und will die Kritik in die nächste Version des Spiels einfließen lassen: Dort soll es dann zum Beispiel möglich sein, ungewollte Karten in Tickets für den Experten-Modus umzuwandeln. Die Reaktionen auf das Gameplay des Titels fallen dagegen überwiegend positiv aus: Das ebenso wie „Hearthstone“ vom beliebten „Magic: The Gathering“ inspirierte Digi-Kartenspiel ist vorerst allerdings auf PC und Macintosh beschränkt, Mobile-Versionen sind erst für 2019 geplant.

teleschau

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