Mikro-Transaktionen

Take2 generiert Rekordumsätze dank Corona und Ingame-Käufen

Ist dank seines Multiplayer-Parts „GTA Online“ samt florierendem Ingame-Shop noch immer ein lukrativer Dauerbrenner: „GTA 5“.
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Ist dank seines Multiplayer-Parts „GTA Online“ samt florierendem Ingame-Shop noch immer ein lukrativer Dauerbrenner: „GTA 5“.

Mikro-Tansaktionen - also Echtgeld-Käufe innerhalb von Computer- und Videospielen - gelten bei Gamern als wenig beliebt, trotzdem gehen die mit ihrer Hilfe erzielten Umsätze durch die Decke.

Dass das nicht nur für Free-to-Play-Spiele auf dem Smartphone, sondern auch für klassische Core- und Premium-Spiele gilt, hat gerade Take2 Interactive bewiesen: Der US-Hersteller, zu dem 2K Games („Borderlands“, „Mafia“) und „GTA“-Macher Rockstar gehören, hat im vierten Quartal des gerade abgelaufenen Geschäftsjahres (endete am 31. März 2020) einen Umsatz von 930 Millionen US-Dollar erwirtschaftet - das sind 49 Prozent mehr als im Vorjahr.

Das gesamte Geschäftsjahr beziffert der Konzern mit 2,99 Milliarden Dollar - im Jahr davor waren es 2,93 Milliarden. Den starken Zuwachs im vierten Quartal erklärt der Hersteller mit der Corona-Krise und ihrer „Stay at home“-Devise, wegen der zahlreiche Spieler bei „GTA Online“ und „Red Dead Online“ tief in die Echtgeldkasse gegriffen haben, um Mikro-Transaktionen zu tätigen.

Darum sind die Umsätze durch Ingame-Käufe im gesamten Geschäftsjahr um stattliche 34 Prozent gewachsen - das sind mittlerweile 51 Prozent des Gesamtumsatzes. Verkaufsschlager Nummer eins bleibt „GTA 5“, von dem man bis heute über 130 Millionen Stück verkauft hat, das Western-Epos „Red Dead Redemption 2“ bringt es auf immerhin 21 Millionen Exemplare.

teleschau

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