Das sind die digtalen Top-Verdiener 2015

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Rosige Aussichten für Riot Games: Sein MOBA-Hit "League of Legends" war der erfolgreichste digitale Umsatzbringer 2015.

Eigentlich dürfte es keinen wundern: Während das Modell "Spiel in der Box" zusehends an Anziehungskraft verliert, erstarkt in gleichem Maße der Markt mit digital vertriebenen Games.

2015 hat diesen Trend bestätigt: Der Umsatz mit online gekauften Spielen wuchs vergangenes Jahr um acht Prozent auf 61 Milliarden Dollar, verkündete Marktforschungs-Spezialist Superdata. Trotz positiver Entwicklung ist aber nicht jedes Unter-Segment der digitalen Domäne gleichermaßen auf dem Vormarsch: Während es Mobile-Games für iOS und Android mit einem Umsatzvolumen von 25,8 Milliarden Dollar prächtig geht, bauen Social-Games und Abonnement-basierte Angebote ab. Allerdings entfällt der Mammut-Anteil des Marktes nach wie vor auf den PC - und zwar dank einer Mischung aus unterschiedlichen Spiel-Segmenten. Darunter auch die erwähnten Social-Games und Online-Rollenspiele. MOBA-Titel wie "League of Legends" fallen ebenfalls darunter. Letzteres ist dann auch der erfolgreichste Digital-Umsatzbringer des letzten Jahres: 1,62 Milliarden-Dollar entfallen allein auf den beliebten Online-Hit. Direkt dahinter kommt "CrossFire" von SmileGate mit 1,1 Milliarden Dollar Umsatz, dicht gefolgt von Neoples "Dungeon Fighter Online" (1,052 Milliarden) sowie "World of Warcraft" (814 Millionen). Dann der erste große Knick: "World of Tanks" vom weißrussischen Anbieter wargaming.net hat mit 446 Millionen Dollar nur etwa halb so viel eingespielt wie "World of Warcraft". "Lineage 1" von NCSoft bringt es gar auf nur 339 Millionen. Dahinter dümpeln "Maplestory" (253 Millionen), "DOTA 2" (238 Millionen), "Counter Strike" (221 Millionen) und "GTA 5" als einziger klassischer Blockbuster-Titel (mit 205 Millionen Dollar).

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