Apple Arcade

Radikaler Kurswechsel bei Apple Arcade

Große Sprünge macht Apple Arcade aus Unternehmenssicht noch nicht. Neue Gameskonzepte sollen das ändern.
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Große Sprünge macht Apple Arcade aus Unternehmenssicht noch nicht. Neue Gameskonzepte sollen das ändern.

Strategiewechsel bei Apple Arcade: Wie „Bloomberg.com“ berichtet, streicht das Unternehmen radikal Arcade-Titel, die bereits für die Zukunft geplant waren.

Dazu wurden sogar Verträge für bereits in der Entwicklung befindliche Spiele externer Studios annulliert.

Von Anfang an legte Apple bei der Auswahl seiner Mobile Games für Apple Arcade Wert darauf, dass die Titel ohne aufdringliche Werbung und verlockende Bezahlangebote für In-Game-Fortschritte auskommen. Daran wird sich auch weiterhin nichts ändern. Was in der virtuellen mobilen Spielhalle verstärkt gern gesehen ist: Games, die ein starkes „Engagement“ der Spieler fördern und die Community möglichst dauerhaft binden. Apple ist also auf der Suche nach Games, die dafür sorgen, dass Abonnenten treue Kunden werden. Vor allem geht es darum, dass diese nach der einmonatigen „Free Trial“-Phase an Bord bleiben.

Als Paradebeispiel mit dem erhofften Suchtfaktor führt Apple laut „Bloomberg.com“ das Denkspiel „Grindstone“ an, das monatelang beschäftigt. Unerwünscht sind dagegen in Zukunft Spiele mit Kampagnen, nach deren Abschluss Spieler keinen Grund hätten, den Titel erneut zu öffnen.

Wie viele Bezahlabos es gibt? Apple hält sich bedeckt

Jeden Monat erscheinen neue Mobile Games für alle Apple-Geräte in der Arcade, doch keiner der rund 120 Titel wurde - aus Sicht von Apple - bisher zur echten Killer-Applikation für den Abo-Service. Zwar wären darunter preisgekrönte Titel, die als künstlerisch wertvoll angesehen würden. Doch das Unternehmen beklagt, die Zahl der Abos würde seit September nicht so stark steigen wie erhofft. Konkrete Zahlen verrät Apple nicht, aber der Umstand, dass nun ein zweiter Probe-Monat erlaubt sei, verrät wohl einiges.

Apple bezahlt externe Studios für die Entwicklung maßgeschneiderter Games, die auf iPhone und iPad sowie teils auch auf Mac und Apple TV lauffähig sind. Damit sich Apple Arcade aber dauerhaft rechnet, müssen die Games offensichtlich zu mehr Bezahl-Abos führen. Apple Arcade kostet fünf Euro.

teleschau

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