Next-Gen-Konsole von Sony im Test

Preis, Leistung, Spiele: Alles was Sie über die neue PlayStation5 wissen müssen

Eine echte Erscheinung: Die PS5 ist da und ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Allein schon wegen ihres extravaganten Designs.
+
Eine echte Erscheinung: Die PS5 ist da und ist in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Allein schon wegen ihres extravaganten Designs.

Neue Formensprache, Turbo-Festplatte und ein Controller, der die Branche wachrütteln dürfte: Sony steigt mit der PlayStation5 ins Next-Gen-Rennen ein. Microsoft hatte bereits vorgelegt.

Nachdem Microsoft am 10. November mit seinen neuen Xbox-Modellen Series X/S den Generationenwechsel im Konsolenbereich eingeläutet hatte, zieht Sony nun mit der PlayStation5 nach - und hinterlässt nachhaltig Eindruck. Was - zugegebenermaßen - auch dem extravaganten Design der Spielemaschine geschuldet ist. Wer die PlayStation5 auspackt, glaubt, ein schwarz-weißes UFO wäre in seinem Wohnzimmer gelandet. Die geschwungenen Formen sollen dabei die enormen Ausmaße der Konsole (39 x 10,4 x 26 Zentimeter) kaschieren. Aufrecht, mit verschraubten Standfuß, passt die 4,5 Kilogramm schwere PS5 in kaum ein Regal passen, im Liegebetrieb benötigt sie den von Sony mitgelieferten Plastikuntersetzer ebenfalls - zur Stabilisierung. Aber auch sonst sorgt die PS5 bei Gamern für Aufsehen - positiv wie negativ. Preis, Termine, Verfügbarkeiten, Stärken, Schwächen - all das verrät der Test.

Wann kommt die PlayStation5 auf den Markt? Und wie viel kostet sie?

Die PlayStation5 ist in den USA und Japan bereits seit dem 12. November erhältlich. In Deutschland startet der Verkauf offiziell am 19. November. Wer in den Elektromärkten sein Glück versucht, wird jedoch enttäuscht sein: Zu Beginn gibt es laut Sony keine Konsolen im stationären Handel - zum Schutz aller vor Covid-19. „Wir bitten euch daher, dass ihr euch nicht vor den lokalen Handelspartnern anstellt oder dort campt, in der Hoffnung, eine PS5-Konsole kaufen zu können“, schreibt der Hersteller in seinem Blog und rät allen zur Online-Bestellung. Allerdings dürften die Kontingente durch zahlreiche Vorbestellungen bereits vergriffen sein. Es besteht jedoch Hoffnung, dass schon bald Nachschub anrollt.

Nichtsdestotrotz: Die Knappheit an Konsolen dürfte auf Online-Plattformen und in Auktionshäusern die Preise in unverschämte Höhe treiben. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 399 Euro für die Digital Edition und 499 Euro für die Standard-Version. Wucherpreise von Wiederverkäufern sollte man nicht bezahlen.

Was ist der Unterschied zwischen der PS5 und der PS5 Digital Edition?

Kurzum: Die Digital Edition kommt ohne optisches UHD-Blu-ray-Laufwerk aus und hat deshalb kein „Bäuchlein“. Ansonsten sind die Konsolen technisch identisch ausgestattet - ganz im Gegensatz zur Xbox Series X und Series S, wo es große Hardware-Unterschiede gibt.

Was steckt in der PlayStation5?

Das Herz der PS5 bilden eine Acht-Kern-AMD-CPU auf Zen-2-Basis mit variabler Taktung (bis zu 3,5 GHz), eine GPU mit 2.304 Shader-Einheiten und 16 Gigabyte DDR6-Arbeitsspeicher (448 GB/s Bandbreite). Im Zusammenspiel erreicht das System eine Rechenleistung von 10,28 Teraflops. Zum Vergleich: Die PS4 Pro kommt auf 4,2 Teraflops, die originale PS4 gar nur auf 1,84 Teraflops. Mit dieser Hardware-Power im Rücken verspricht Sony die Wiedergabe von 4K-Auflösungen bei hohen Bildwiederholungsraten von bis zu 120 Hertz, HDR sowie echtes Raytracing - eine Technik, die absolut authentische Licht-, Leucht- und Spiegeleffekte ermöglicht. Auffällig jedoch: Bei vielen PS5-Titeln hat der Spieler die Qual der Wahl: Will er tolle Grafikfeatures oder verbesserte Framerate? Eine Entscheidung, die sicherlich von der eigenen Vorliebe und des vorhandenen TV-Geräts abhängig sein dürfte.

Bahnbrechende Veränderungen könnte auch der verbaute SSD-Massenspeicher bringen: Diese hat einen Datendurchsatz von 5,5 Gigabyte/s - und ist damit mehr als doppelt so schnell wie der der Xbox Series X. Allerdings ist der Speicherplatz mit 825 Gigabyte Fassungsvermögen nicht gerade üppig dimensioniert - zumal letztlich sogar nur rund 667 Gigabyte zur freien Verfügung stehen. Der Rest wird vom Betriebssystem, vorinstallierten Apps und dem Spiel „Astro's Playroom“ belegt.

Ist die PS5 stärker als die Xbox Series X? Und wie laut wird sie?

Auf dem Papier hat die Xbox Series X mit 12 Teraflops an Rechenkraft leicht die Nase vorn. Allerdings wählten die Hersteller unterschiedliche Ansätze, um die größtmögliche Leistung aus der ähnlichen Hardware herauszukitzeln. Wer am Ende die Nase vorne hat, werden erst exklusiv für die neue Konsolengeneration programmierte (und nicht optimierte Cross-Generation)-Spiele zeigen. Doch die lassen noch etwas auf sich warten. Was allerdings schon jetzt deutlich ist: Der Lüfter der PS5 ist etwas lauter als der im schwarzen Series-X-Monolithen - bleibt aber selbst bei Volllast unaufdringlich. Das Magazin „Gamepro“ hat bei fordernden Grafiktests maximal 39,1 Dezibel gemessen. Der größte Lärmfaktor ist ohnehin das optische Laufwerk, sofern man das entsprechende Modell gekauft hat.

Was bringt die SSD?

Vor allem: beeindruckende Geschwindigkeit beim Starten und Laden! Wer irgendwann bei einem PC oder Mac von einer klassischen, rotierenden Festplatte auf SSD-Speicher umgestiegen ist, kennt das Gefühl: Powerknopf an - und das System ist nach wenigen Sekunden betriebsbereit. Kein Rattern, kein Warten. So ähnlich fühlt sich auch die neue Konsolengeneration an. Ladezeiten werden spürbar reduziert - in manchen Fällen sogar fast komplett eliminiert. Vom Systemstart bis zum Dashboard vergehen 23 Sekunden, „Spider-Man: Miles Morales“ ist nach 9 Sekunden geladen!

Apropos: Am deutlichsten zu sehen sind die Unterschiede bei sogenannten Cross-Generation-Titel, die sowohl für PS4 als auch PS5 erscheinen. Beim Verlassen eines Lagerhauses starren PS4-Gamer in „Spider-Man: Miles Morales“ eine gefühlte Ewigkeit auf einen Ladebildschirm. Bei der PS5 schwingt sich der Superheld durch ein Fenster ins Licht - und ist nach kurzer Überblendungsphase wieder in der großen weiten Open World angelangt. Beeindruckend!

Wer indes sein „Assassin's Creed: Valhalla“-Abenteuer vom Startbildschirm aus fortsetzen möchte, muss bei der PS4 etwas über eine Minute lang warten - eine „Schnellreise“ von einem Ort zum nächsten dauert rund 45 Sekunden. Bei der PS5 sind es dagegen nur 11 Sekunden beziehungsweise 23 Sekunden, die vergehen. Besonders groß ist der Unterschied bei „Final Fantasy 15“: Hier stehen beim Laden flotte 27 Sekunden zähen 121 Sekunden gegenüber. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Sony sieht in der SSD einen „echten Quantensprung“.

Lässt sich der Speicherplatz der neuen PlayStation5 erweitern?

825 Gigabyte Speicherplatz sind in Zeiten von über 100 Gigabyte großen Installationen nicht viel, zumal tatsächlich davon nur rund 667 Gigabyte nutzbar sind. Entsprechend fiebern PlayStation5-Fans schon jetzt Lösungen entgegen, die den Platzmangel beheben. Die gute Nachricht: Der Speicher soll später durch den Einbau einer weiteren SSD erweitert werden können. Ein entsprechender m2-Slot ist vorhanden und befindet sich unter der Seitenplatte hinter einer Abdeckung, die mit einer Kreuzschraube gesichert ist.

Allerdings hat Sony noch nicht kommuniziert, welche SSDs genau unterstützt werden und welche Merkmale die Speicher erfüllen müssen. Sicher ist indes nur, dass zunächst ein entsprechendes Firmware-Update nötig sein wird, um den Slot überhaupt zu aktivieren. Bis dahin lassen sich USB-3.0-Festplatten als externes Laufwerk anschließen, auf dem PS4-Spiele gelagert, installiert und gestartet werden können. PS5-Titel müssen zwingend auf den Konsolen-internen Speicher.

Wie steht es um die Abwärtskompatibilität der PS5?

Laut Sony ist die PS5 zu 99 Prozent mit den über 4.000 PS4-Titeln abwärtskompatibel. Das bedeutet, dass sich alle bislang gekauften Spielen nahezu problemlos auf der neuen Konsole zocken lassen und diese mitunter von der leistungsstarken Hardware profitieren. Auf dem Digital-Modell der Konsole klappt das allerdings nur mit gekauften Download-Titeln. PS3-, PS2- und PS1-Games werden indes nicht unterstützt - dafür aber das VR-Headset PlayStationVR und die dazugehörigen Virtual Reality-Spiele für die PS4. Voraussetzung ist allerdings ein Adapter. Der lässt sich bei Sony direkt und kostenlos anfordern unter: https://camera-adaptor.support.playstation.com/de-de.

Ein „Smart Delivery“-System wie auf der Xbox Series X/S, das dafür sorgt, dass Titel automatisch ein Gratis-Update auf die best verfügbare Fassung bekommen, gibt es auf der PS5 nicht. Zwar werden einige Publisher Next-Gen-Upgrades veröffentlichen - dann aber auf freiwilliger Basis.

Wie viele Spiele gibt es zum Start der Konsole?

Laut Sony ist es das größte Launch-Lineup der PlayStation-Geschichte. Das liegt jedoch in erster Linie an der umfangreichen Abwärtskompatibilität. Diese Titel sollen zusätzlich bis Ende des Jahres erscheinen:

Marvel's Spider-Man Miles Morales

Demon's Souls Remake

Sackboy: A Big Adventure

Dauntless

Haven

The Pathless

Watch Dogs Legion

Assassin's Creed Valhalla

FIFA 21

Call of Duty Black Ops - Cold War

Fortnite

NBA 2K21

Devil May Cry 5

Madden 21

Overcooked! All You Can Eat

Chivalry 2

Destiny 2

Dirt 5

Bright Memory Infinite

Observer: System Redux

Rainbow Six: Siege

WRC 9

Immortals: Fenyx Rising

Oddworld: Soulstorm

Planet Coaster

Bugsnax

The Pathless

Cyberpunk 2077

Puyo Puyo Tetris 2

Bridge Constructor: The Walking Dead

Override 2: Super Mech League

Welche Exklusivtitel erscheinen zum Start der PS5?

Zum Launch der Konsole gibt es nicht allzu viele exklusive Sony-Titel - aber im Gegensatz zur Xbox Series X/S gibt es zumindest nennenswerte! Das vorinstallierte und famose „Astro's Playroom“ etwa, „Spider-Man: Miles Morales“, „Sackboy - A Big Adventure“, „Godfall“ oder ein schön-schweres „Demon's Souls“-Remake. PS5-Käufer freuen sich zudem über die „PS4-Collection“. Diese beinhaltet über 20 teils optimierte PS4-Titel (darunter Kracher wie „God of War“, „Uncharted 4“, „The Last Guardian“ und „The Last of Us“) - und ist für PSPlus-Abonnenten komplett gratis downloadbar!

Welche Spiele-Blockbuster sind noch für die PS5 zu erwarten?

Jede Menge. Sony setzt seine Exklusiv-Strategie weiter fort und stellte bereits Titel wie „Gran Turismo 7“, „Horizon 2: Forbidden West“ und „Ratchet & Clank: Rift Apart“ für 2021 in Aussicht. Dazu gesellen sich die Hits aller Dritthersteller. Allerdings hat auch Microsoft die Zeichen der Zeit erkannt und jüngst den Publisher Bethesda für 7,5 Milliarden übernommen - inklusiver aller Marken, darunter „Doom“, „The Elder Scrolls“ und „Fallout“. Ob und wann die Titel aus den angeschlossenen Entwicklerstudios für die PlayStation5 erscheinen werden, lässt Microsoft noch offen. Allerdings deutete ein Sprecher bereits an, dass die Xbox-Plattformen entweder zuerst oder mit der bestmöglichen Version beliefert werden sollen.

Welches Zubehör für die PS5 gibt es?

Sony veröffentlicht - passend zur PS5 - eine Reihe an Zubehörartikeln, darunter natürlich weitere Dualsense-Controller, eine Ladestation für zwei Gamepads, eine HD-Kamera mit zwei 1080p-Objektiven, eine Medienfernbedienung mit Schnelltasten für die wichtigsten Streaming-Diensten und ein sogenanntes Pulse 3D Wireless Headset. Das unterstützt unter anderem ein weiteres Feature der PS5, von dem man sicherlich noch mehr hören wird: eine 3D-Audiotechnologie namens Tempest, die dem Spieler ein präzises Erfassen von Klangquellen ermöglicht. So kann man beispielsweise einen Gegner anhand seiner Trittgeräusche frühzeitig genau orten. Der virtuelle Raumklang ist derzeit aber nur für Stereo-Kopfhörer verfügbar und nicht für TV-Lautsprecher, Soundbars oder 2.1-Systeme.

Darüber hinaus gibt es bereits jede Menge eifrige Dritthersteller, die Ladestationen, Schutzhüllen und Ersatz-Elemente für die Controller anbieten.

Braucht die PlayStation5 einen neuen Fernseher?

Die PlayStation5 ist mit einem hochmodernen HDMI-2.1-Anschluss ausgestattet. Doch was tun, wenn der alte Fernseher den neuen Standard nicht unterstützt? Hier kann man Entwarnung geben: Die PS5 ist sozusagen abwärtskompatibel mit TVs, die noch nicht mit dem neuen Standard ausgerüstet sind und „nur“ über einen herkömmlichen HDMI-Anschluss verfügen.

Wer das Nonplusultra in Sachen Grafik erleben will, braucht allerdings HDMI-2.1 am Fernseher. Nur so entfalten Features wie Bildwiederholfrequenzen von bis zu 120 Hertz in 4K-Auflösung, Rayctracing und HDR-Effekte ihre volle Pracht.

Wie fühlt sich der neue PS5-Controller an?

Der neue Dualsense-Controller ist der eigentliche Star der PlayStation5. Die Tastenbelegung ist nahezu identisch mit dem PS4-Dualshock, allerdings bringt das PS5-Gamepad satte 280 Gramm auf die Waage. Ein Grund für den Gewichtsunterschied von über 70 Gramm dürfte neben dem ausdauernden Akku vor allem die verbaute Technik sein. So ist der Widerstand der Schultertasten von den Entwicklern frei programmierbar - und entsprechend der Spielsituation angepasst. Wer beispielsweise einen Bogen spannt, muss deutlich kräftiger drücken. Wenn eine Waffe blockiert, sperrt sich der adaptive Trigger-Taste komplett.

Hinzukommen mehr und feinere Rumblefunktionen, wie sie auch der Switch-Controller beherrscht. Wer im mitgelieferten „Astro's Playroom“ den Dualsense neigt und kippt, glaubt, ein paar kleine Roboter würden durch das Innere des Gamepads kugeln. Darüber hinaus macht es einen spürbaren Unterschied, ob die Spielfigur auf einer festen Oberfläche geht - oder durch weiches Gras. Selbst Regen sorgt nur punktuelle Vibrationen.

Komplettiert wird der Dualsense durch ein feinfühliges Touchpad auf der Front, ein eingebautes Mikrofon, das für Gimmicks wie „Ventilatoren anpusten“, Sprachbefehle und schnelle Sprach-Chats herhalten muss, sowie ein Lautsprecher, der sich zum Glück über die Einstellungen der Konsole nach unten regel lässt.

Sind die PlayStation4-Controller kompatibel mit der PS5? Wie steht es mit anderen Gerätschaften?

Für PS4-Spiele, die auf der PS5-Konsole gespielt werden, können sowohl der alte DualShock 4 und der neue Dualsense-Controller verwendet werden. PS5-Spiele wiederum brauchen zwingend einen PS5-Controller. Headsets lassen sich jedoch weiter verwenden.

Was ist die größte Stärke der PlayStation5?

Wie bereits erwähnt, ist der neue Dualsense-Controller der eigentliche Star der PlayStation5. Er ermöglicht eine haptisch völlig neue Spielerfahrung, muss aber von Entwicklern auch entsprechend genutzt werden. Hinzukommt die sicherlich ausreichend große Hardware-Power, die Käufern in den nächsten Jahren Hochglanz-Gaming-Momente bescheren dürfte. Und dann ist da noch die verbaute SSD, die Ladezeiten minimiert und - das deutete ein Trailer zu „Ratchet & Clank“ bereits an - ein nahtloses Level-Hopping ohne Verzögerungen ermöglicht.

Was ist die größte Schwäche der PlayStation5?

Die SSD ist derzeit eine große Stärke der PS5, aber auch eine echte Schwachstelle: Sie ist einfach viel zu klein ausgefallen - und eine adäquate Erweiterung ist noch nicht Sicht.

Die PS5 hat zudem einen weiteren Nachteil: Aktuell unterstützt sie - anders als die neue Xbox - nicht nativ die von vielen Gaming-Monitoren verwendete 1440p-Auflösung. Deshalb werden diese mit einem 1080p-Full-HD-Signal beliefert, was wiederum auf 1440p hochskaliert wird. Ein Update soll irgendwann Abhilfe schaffen - und auch weitere Features wie 8K-Support liefern, die auf der Verpackung ebenso prominent versprochen werden wie „4K 120 Hz“. Aber: Aktuell auswählen lässt sich im Menü aber nur die 4K-Auflösung, deren Bildwiederholrate fix auf 60 Hz eingestellt ist. Selbst bei „Spider-Man“ gibt es keinen 120-FPS-Modus. Oder volle 4K-Grafik bei 60 Hertz - vielmehr muss man wählen, was man lieber hätte: eine hohe Auflösung oder einen flotteren Bildaufbau.

Welche Anschlüsse hat die PS5?

An der Front der Konsole befindet sich neben einem USB-C-Anschluss, über den der Dualsense-Controller geladen wird, noch ein USB 2.0 -Typ-A-Port. Auf der Rückseite sind ein HDMI 2.1- , ein Gbit-LAN-sowie 2 USB-3.2 (Typ-A)-Anschlüsse untergebracht. Im Funkbereich unterstützt die PS5 WLAN 802.11a/b/g/n/ac/ac und Bluetooth 5.1 (Low Energy).

Wie sieht das Dashboard aus?

Bei der Benutzeroberfläche hat Sony Teile der PS4-Menü-Struktur übernommen - und doch gänzlich neu verpackt. Es wird in der höchstmöglichen Darstellung dargestellt, unterteilt grundsätzlich zwischen den Sparten Games und Media und bietet als größte Neuerungen sogenannte Karten. Darüber lassen sich bestimmte Stellen in den PS5-Games schnell erreichen, indem man das Startmenü übergeht und direkt einen Speicherstand oder eine Herausforderung startet. Allerdings ist nie ganz klar, an welcher Stelle man letztlich im Spiel landet. Microsofts Xbox Series X/S besitzt mit Quick Resume ein ähnliches Feature, das den nahezu nahtlosen Übergang zwischen mehreren Games ermöglicht und etwas komfortabler erscheint.

Fazit

Sonys neue Konsole ist wie die Series-X-Konkurrenz ein beeindruckendes Stück Hardware, das aktuell jedoch nicht mal ansatzweise ausgereizt wird und mit seiner schnellen Festplatte Gamern ein Stück Lebenszeit schenkt. Die Anzahl exklusiver Spiele ist aktuell jedoch überschaubar, ein echter Systemseller fehlt und die Vorteile für alte PS4-Titel halten sich trotz Updates in Grenzen. Hat man bereits eine PS4 Pro, sollte man vielleicht mit dem Umstieg noch warten. Für Besitzer einer „normalen“ PS4 ist der Sprung schon größer.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare