BER-Bausimulator

„Postillon“-Spiel zum Berliner Flughafen: „BER-Bausimulator“ mit Realismus-Upgrade

Pünktlich zur Fertigstellung bekommt der "BER Bausimulator" ein Update, welches mehr "Realismus" verspricht.
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Pünktlich zur Fertigstellung bekommt der „BER Bausimulator“ ein Update, welches mehr „Realismus“ verspricht.

Die Dauerbaustelle Berliner Flughafen sorgte 14 Jahre lang für Spott und Häme.

Nachdem der Flughafen Ende Oktober endlich eröffnet wurde, sollte man meinen, dass auch die Unkenrufe langsam verstummen. Doch weit gefehlt: Mit dem Spiel zum Flughafen hatte das Satiremagazin „Postillon“ bereits im Mai eine App veröffentlicht und im September die PC-Version des „BER Bausimulators“ als „Remastered Edition“ nachgereicht. Nun wird das Game den aktuellen Ereignissen angepasst.

Zumindest in einem Punkt wird das Ganze nun realistischer: Wie der echte Airport kann auch der virtuelle jetzt tatsächlich eröffnet werden. Zuvor war es der Running Gag des Spiels, dass kurz vor der Eröffnung etwas Absurdes passierte, was den Betrieb unmöglich machte - ein Meteoritenschauer, eine Alien-Invasion oder der Dritte Weltkrieg beispielsweise.

Die Kommentare zum neuen Feature lesen sich teilweise ebenso satirisch wie das Magazin „Postillon“: „Dieses Update zerstört ein gutes Spiel und eine exzellente Spielmechanik. Wie konnte das passieren?“, fragt ein User. „Wie? Man kann ihn jetzt eröffnen? Ein Spieler weniger!“, behauptet ein anderer Schelm. Es wäre natürlich nicht überraschend, wenn dahinter „Postillon“-Autoren stecken.

Preisverleihung zum Sparpreis

Mit dem Update versprechen die Macher zudem noch mehr Wartezeit, Baumängel und Frust denn je. „Der Postillon“ nimmt nicht nur den Flughafen nicht so ernst, sondern auch sich selbst. „20 neue Bugs, die nur dank der PC-Portierung möglich waren“ werden erwähnt. Ebenso 18 neue Baumängel, doppelt so vieleBaufirmen, die einen in den Wahnsinn treiben und eine „sehr leicht verbesserte Grafik“.

Im Gegensatz zur App muss man für die PC-Version aktuell 4,54 Euro bezahlen. Dafür bekommt man dann „das Spiel des Jahres“ - ein Preis, den „Der Postillon“ seinem Game höchstselbst verliehen hat.

teleschau

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