Xbox Series X

Muskulöses Innenleben und Quick-Resume: Das kann die neue Xbox

Wird die nächste Xbox vielleicht sogar stärker als ihr Nebenbuhler - die PlayStation 5 von Sony? Die Leistungsdaten und Features der Konsole lesen sich imposant.
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Wird die nächste Xbox vielleicht sogar stärker als ihr Nebenbuhler - die PlayStation 5 von Sony? Die Leistungsdaten und Features der Konsole lesen sich imposant.

Sony rückt gerade erst langsam mit Daten zu seiner Next-Gen-PlayStation raus, Microsoft ist da schon etwas weiter: So hat das Xbox-Team gerade in seinem offiziellen Blog die Pläne für die sogenannte Weiterspiel- oder auch „Quick Resume“-Funktion bekannt gegeben.

Konkret geht es dabei um die Möglichkeit, nach dem erneuten Hochfahren der Konsole aus dem Ruhezustand genau dort wieder in ein Spiel einsteigen zu können, wo man zuvor aufgehört hat.

Bei der aktuellen Hardware-Generation haben Microsoft und Sony dieses Feature erst mit System-Updates nachgereicht, außerdem ist die Resume-Funktion auf der Xbox One (zumindest in einigen Spielen) nicht sonderlich zuverlässig.

Darum war es dem Hersteller offenbar ein besonderes Anliegen, exakt diese Funktion weiter auszubauen: Auf der Series X soll es zum Beispiel möglich sein, bei gleich drei oder vier angefangenen Spielen gleichzeitig auf diese Weise wieder ins Spielgeschehen einzusteigen - und das ohne nennenswerte Wartezeiten. Dem Blog-Eintrage zufolge funktionierte das bei einem Testlauf sogar dann noch, als ein Tester seine Konsole für eine Woche komplett vom Stromnetz getrennt hatte.

Leistung, Geschwindigkeit, Kompatibilität

Generell nennt Microsoft die Punkte „Leistung“, „Geschwindigkeit“ und „Kompatibilität“ als die Grundsäulen der neuen Xbox-Generation. So soll es zum Beispiel möglich sein, bereits vor einiger Zeit veröffentlichten Spielen wie „Gears 5“ oder „Minecraft“ ein Grafik-Update zu verpassen, damit auch diese Titel künftig von luxuriösen Features wie dem neuen Quick-Resume oder modernen Raytracing-Effekten profitieren. Außerdem sollen lange Ladezeiten generell der Vergangenheit angehören.

Zum Überblick: Aktuellen Konzern-Angaben zufolge stecken in der „Series X“ eine Acht-Kern-Custom-Zen-2-CPU mit 3,8 GHz sowie eine Custom-RDNA-2-GPU mit zwölf TeraFLOPS. Zwecks Speicher verlässt man sich auf 16 GB GDDR6-RAM und eine ein Terabyte große SSD-Platte. Außerdem soll man den internen Speicher mit einer „Erweiterungskarte“ um ein zusätzliches Terabyte pimpen können. Weiterhin fährt das System ein 4K-UHD-fähiges Blu-ray-Laufwerk auf und lassen sich per USB-3.2-Standard externe Festplatten mit dem Gerät koppeln. Performance-Ziel sind 4K-Bilder bei stabilen 60 Bildern pro Sekunde, insgesamt sollen bis zu 120 Frames pro Sekunde möglich sein.

teleschau

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