Schöner spielen mit Next-Gen

Microsoft will kostenlose Grafik-Updates für Series-X-Spiele

Sollen dank "Smart-Delivery"-Service kostenlose Grafik-Updates für Series X bekommen, wenn man sie zuerst für Xbox One kauft: Microsoft-eigene Spiele wie das angekündigte "Halo Infinite".
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Sollen dank „Smart-Delivery“-Service kostenlose Grafik-Updates für Series X bekommen, wenn man sie zuerst für Xbox One kauft: Microsoft-eigene Spiele wie das angekündigte „Halo Infinite“.

Während Sony für seine PlayStation-5-Konsole keinen „Smart Delivery“-Service zu planen scheint, streitet man sich bei Microsoft noch darüber, ob dieses Extra Geld kosten sollte oder nicht.

Kurz zur Erinnerung: Mit „Smart Delivery“ meint der Windows-Hersteller, dass ein Spiel bei der Installation und dem Download erkennt, ob der User es auf einer Xbox One oder dem Next-Gen-Modell „Series X“ nutzen möchte. Denn grundsätzlich soll der nächste Schwung Spiele auf beiden Geräte-Generationen funktionieren - der aktuellen und der kommenden Xbox-Ära.

Nun scheinen manche Hersteller die Bereitstellung von mehreren Spiele-Versionen aber mit einem Aufpreis verknüpfen zu wollen: So hat US-Publisher 2K Games angekündigt, dass für die entsprechende „Mamba“-Version seiner Basketball-Simulation „NBA 2K21“ satte hundert Euro fällig werden.

Jetzt hat sich Microsoft selber zu dieser Strategie geäußert: Ginge es nach dem Xbox-Hersteller, dann würden die entsprechenden Series-X-Grafik-Updates durch den jeweiligen Hersteller kostenlos bereitgestellt. Wie andere Publisher auf diese Ansage des Plattform-Betreibers reagieren, bleibt abzuwarten. Manch eine Firma will statt Microsofts Smart-Delivery gleich eine eigene Lösung verwenden - darunter Electronic Arts: Wer zum Beispiel deren nächste Fußball-Simulation „FIFA 21“ kauft und dann für die Series X updaten will, der bekommt das entsprechende Grafik-Upgrade nur dann kostenlos, wenn er sich das Spiel vor dem 31. Dezember anschafft und die Update-Option bis zum 31. März 2021 nutzt.

Andere Firmen wiederum haben bereits jetzt Gratis-Updates für die Series X angekündigt: Darunter CD Projekt für „Cyberpunk 2077“ und Ubisoft für „Assassin's Creed: Valhalla“

Werden Next-Gen-Spiele generell teurer?

Schon seit einiger Zeit wird die Preisgestaltung für Series-X- und PS5-Spiele heiß diskutiert: Viele vermuten wegen des höheren Entwicklungs-Aufwands eine Steigerung des Einführungspreises von circa 70 auf 75 oder 80 Euro. Andere wiederum verweisen auf die nach wie vor schwelende Corona-Krise und die infolgedessen verringerte Kaufkraft vieler Kunden. Möglicherweise möchten manche Hersteller durch Upgrade-Aupfreise die preisliche Differenz zwischen Current- und Next-Gen-Version ausgleichen. Sonst könnte es Usus werden, die günstigere Xbox-One-Fassung zu kaufen, um anschließend für lau aufzubessern - anstatt sich gleich die teurere Series-X-Version zuzulegen.

Wer auf das entsprechende Grafik-Update verzichtet, kann sein Xbox-One-Spiel natürlich trotzdem auf der Series X spielen. In diesem Fall läuft der Titel entsprechend flüssiger. Auf die mit dem Grafik-Update einhergehende, verbesserte Darstellungs-Qualität muss er dann allerdings verzichten.

teleschau

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