Über 1.800 Datenbanken betroffen

„Miau“-Angriff: Die Katze, die Datenbanken löscht

Eine Online-Katze fährt derzeit im Netz die Krallen aus, löscht ungesicherte Datenbaken und hinterlässt lediglich ein "Miau". (Symbolbild)
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Eine Online-Katze fährt derzeit im Netz die Krallen aus, löscht ungesicherte Datenbaken und hinterlässt lediglich ein „Miau“. (Symbolbild)

Katzen haben im Netz schon immer eine besondere Stellung - meist allerdings eher als Protagonisten in lustigen Memes und Videos.

Kurz vor dem internationalen Katzentag am 8. August allerdings fährt ein Online-Vierbeiner seine virtuellen Krallen aus. Seit wenigen Tagen löscht eine Software ungesicherte Datenbanken im Internet - und hinterlässt nicht mehr als ein „Meow“ - zu Deutsch: „Miau“. Das Schadprogramm scheint ausschließlich diesen Zweck zu haben.

Es handelt sich dabei um einen Bot, der automatisiert schutzlose Datenbanken aufspürt und anschließend mit zufälligen Zahlen überschreibt. Dem Magazin „Bleeping Computer“ zufolge greife das Programm „ElasticSearch“-, „MongoDB“- sowie Redis-Instanzen an. Es seien bereits mehr als 1.800 Datenbanken betroffen.

Wer hinter der Schad-Software steckt, ist unklar. Dass Hacker kaum oder gar nicht gesicherte Ziele im Internet angreifen, ist nichts Neues. Sie machen damit die Betreiber auf gravierende Sicherheitslücken aufmerksam. Die mit „Miau“ signierten und automatisierten Löschaktionen scheinen allerdings weit über solche Motive hinauszugehen.

teleschau

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