Lieferengpässen und Datenhunger bei der Oculus Rift

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Das Virtual-Reality-Headset "Oculus Rift" sorgt bei vielen Kunden schon jetzt für Verstimmung: Die Cyber-Brille überträgt im großen Stil User-Daten an den Mutter-Konzern Facebook. Außerdem warten viele Vorbesteller noch immer vergebens auf ihr Gadget.

Der Start der Virtual-Reality-Ära läuft nicht so reibungslos wie erhofft: Viele Vorbesteller warten noch immer vergebens auf ihr "Oculus Rift"-Headset, das seit 28.

März offiziell erhältlich ist. Laut Oculus VR ist das große Interesse an dem High-Tech-Gadget Schuld: Der Andrang wäre so groß, dass man mit der Produktion nicht mehr nachkomme. Einen neuen Auslieferungstermin will der Hersteller bis zum 12. April bekanntgeben. Indes beklagen sich viele, die ihre Cyber-Brille bereits haben, über deren Kommunikationsfreudigkeit Richtung Facebook: Über die Exe-Datei "OVRerverx64" sendet die Rift im großen Stil User-Daten an den Mutterkonzern - darunter Informationen über die Spiele-Kollektion des Besitzers, seine Körpergröße und seinen Standort, außerdem wird die IP-Adresse übermittelt. Wer mit seiner Rift spielen will, hat allerdings keine große Wahl: In die virtuelle Welt dürfen nur jene User eintauchen, die sich mit der Übermittlung einverstanden erklären. Für zusätzlichen Unmut bei den Kunden sorgt eine Klausel, die es dem Konzern gestattet, die geteilten Daten "unter Umständen" an seine Tochtergesellschaften zu übertragen. Die Reaktion der Community: Zahlreiche User behaupten in ihren Postings, ihre Rift-Vorbestellung schon wieder storniert zu haben.

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