Hölzerne Postapokalypse

„Last Oasis“: Fulminantes Comeback nach Pleiten, Pech und Pannen

Multiplayer-Survival-Titel mit Start-Schwierigkeiten: Wegen zu großen Andrangs musste „Last Oasis“ für eine Woche vom Netz genommen werden.
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Multiplayer-Survival-Titel mit Start-Schwierigkeiten: Wegen zu großen Andrangs musste „Last Oasis“ für eine Woche vom Netz genommen werden.

Bereits am 27.

März hatte der polnische Entwickler Donkey Crew mit großem Erfolg die Early-Access-Version seines Abenteuers „Last Oasis“ auf der Plattform Steam gestartet: In dem Multiplayer- und Survival-Titel erkunden die Spieler mit hölzernen und krabbelnden Wüstengefährten die Endzeit, um feindliches Terrain und Ressourcen zu erobern - eine Spiel-Prämisse, die trotz dürftiger Balance und niedriger Steam-Wertungen so viel Anklang fand, das zeitweise fast 26.000 Gamer gleichzeitig in der Spielwelt unterwegs waren.

Das Problem dabei: Offenbar hatte das Studio nicht mit einem derartigen Andrang gerechnet. Die Server-Ressourcen waren völlig überlastet. Spieler konnten sich nicht einloggen oder flogen nach kurzer Zeit unvermittelt aus dem laufenden Geschehen. In Folge dessen nahm man den Titel eine Woche komplett vom Netz, um die Schwachstellen zu beheben. Besonders erbosten Kunden bot man eine Rückerstattung des Kaufpreises an.

Jetzt ist „Last Oasis“ wieder da - und die Auszeit hat dem Erfolg des Aufsteigers offenbar keinen Abbruch getan: Bereits an Tag 1 des Comebacks tummelten sich mehr als 33.000 Endzeit-Reisende in der „Last Oasis“ - ein neuer Rekord für das polnische Studio und ein nicht zu verachtender Steam-Wert! Die nächste gute Nachricht: Diesmal blieben die Server stabil.

Die User-Durchschnittskritik des Titels steht zwar noch immer bei „ausgeglichen“, aber seit dem erfolgreichen Neustart fällt das Feedback deutlich positiver aus.

teleschau

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