Firmenpleite

Killt „The Walking Dead“ den „Paday“-Hersteller Starbreeze?

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Eigentlich sollen im Februar die PS4- und Xbox-One-Versionen der „Walking Dead“-Schießbude erscheinen, aber aktuell scheint die Veröffentlichung der Konsolen-Versionen zu schwanken.

Offenbar steht das schwedische Traditions-Studio Starbreeze kurz vor der Insolvenz: Der seit 2013 aktive Geschäftsführer Bo Andersson Klint ist von seinem Posten zurückgetreten, inzwischen bemüht sich die angeschlagene Firma um einen „Wiederaufbau“-Antrag beim Stockholmer Bezirksgericht..

Offenbar ist der Entwickler durch die schlechte Markt-Performance des im November veröffentlichten PC-Titels „Overkill's The Walking Dead“ sowie einige gescheiterte Investitionen in finanzielle Schieflage geraten. Das 1998 gegründete Studio konnte sich durch Titel wie das Action-Rollenspiel „Enclave“ und die beiden Schleich-Adventures „Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay“ beziehungsweise „Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena“ schon früh einen Namen machen. Außerdem hat man Overkills „Payday“-Spiele veröffentlicht und mit dem engagierten Independent-Abenteuer „Brothers: A Tale of Two Sons“ einen ausgesprochenen Achtungserfolg gelandet.

Und was ist mit „Walking Dead“ für Konsole?

Ob die für Anfang 2019 angekündigte Konsolen-Umsetzung von „Overkill's Walking Dead“ noch erscheint, steht aktuell in den Sternen. Ebenso unsicher ist wohl, ob der Hersteller sich damit sanieren könnte: Das Spiel gilt als unfertig und müsste vor einer erneuten Veröffentlichung wohl noch intensiv überarbeitet werden.

teleschau

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