Grafikkarten

Grafikmonster und Reflex-Booster für eSportler: Nvidia präsentiert neue RTX-3000-Karten

Nvidia-CEO Jensen Huang präsentierte die neue Grafikkarten-Generation RTX 3000.
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Nvidia-CEO Jensen Huang präsentierte die neue Grafikkarten-Generation RTX 3000.

Brachiale Leistung zum Kampfpreis: Mit der Präsentation seiner neuen Grafikkarten-Generation sorgte Nvidia für Aufsehen in der PC-Gemeinde - und für Panikverkäufe von Besitzern der aktuellen Modelle bei eBay und Co..

Denn: Die neuen RTX-3000-er-Karten, die ab Mitte September auf den Markt kommen werden, versprechen Leistungszuwächse von bis zu 80 Prozent gegenüber den direkten Vorgänger-Versionen der RTX-2000-er-Reihe, flüssige 8K-Grafiken und spektakuläres Raytracing.

Neben dem Hardware-Ungeheuer RTX 3090 mit 24 GByte GDDR6X Videospeicher für rund 1.549 Euro und den etwas schwächeren, aber durchaus noch äußerst potenten RTX 3080 um 719 Euro und der RTX 3070 um 519 Euro stellte Nvidia aber auch noch einige Software-Neuerungen vor. Eine davon richtet sich vor allem an eSportler und ambitionierte Hobby-Gamer, die in schnellen kompetetiven Titeln unterwegs sind.

Schneller und präziser

Demnach soll das Programm „Reflex“ für eine Reduzierung der Latenz von Eingaben um bis zu 50 Prozent sorgen. Das gelingt in erster Linie durch eine Optimierung der Render-Pipeline zwischen CPU und Grafikkarte. Ab September wird „Reflex“ über ein Treiber-Update für die Nvidia-Karten ausgeliefert. Aktuell unterstützt die Software die eSports-Dizplinen „Fortnite“, „Apex Legends“, „Call of Duty: Warzone“, „Valorant“ und „Destiny 2“, in deren hitzigen Gefechten jede Millisekunde zählt. Ob der Einsatz des Boosters bei Turnieren allerdings erlaubt ist oder eher wettbewerbsverzerrend ist, wird sich noch zeigen müssen.

„Nvidia Broadcast“ richtet sich indes in erster Linie an Streamer - die Software filtert unter anderem Störgeräusche heraus und stellt das Konterfei der Twitcher und Youtuber ganz ohne Greenscreen frei. Ein weiteres Tool sorgt dafür, dass der Kopf des Streamers dabei immer im Mittelpunkt des Bildes bleibt.

teleschau

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