Bis zu 16 Personen

Google stellt Videokonferenz-Software „Meet“ kostenlos zur Verfügung

Google stellt seine Videokonferenz-Plattform „Meet“ nun auch kostenlos zur Verfügung.
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Google stellt seine Videokonferenz-Plattform „Meet“ nun auch kostenlos zur Verfügung.

Software für Videokonferenzen liegt aufgrund der Corona-Pandemie voll im Trend.

Google will seinen Konkurrenten Skype (Microsoft) und vor allem Zoom das Feld nicht kampflos überlassen. Deshalb kommt die Konferenz-Plattform „Meet“ nun auch als leicht abgespeckte Gratis-Version. Bisher benötigte man für die Nutzung ein kostenpflichtiges G-Suite-Abo.

Wie G-Suite-Vizepräsident Javier Soltero in einem Blogbeitrag schreibt, habe man bei der Entwicklung „richtig Gas gegeben“. Nutzer können sich ab Anfang Mai mit einer E-Mail-Adresse bei Meet anmelden und „viele der Funktionen nutzen, auf die bisher nur Unternehmen und Bildungseinrichtungen Zugriff hatten“. Die Veröffentlichung erfolge demnach schrittweise - auf Wunsch können Nutzer sich über die Verfügbarkeit benachrichtigen lassen. Bis zu 16 Personen können dann gleichzeitig an einer Konferenz teilnehmen, auch das Freigeben des Bildschirms sei möglich. Sogar Untertitel in Echtzeit gibt es schon, jedoch zunächst nur auf Englisch. Google Meet lässt sich sowohl im Browser, als auch per Android- oder iOS-App nutzen.

Nicht zu überlesen ist in der Mitteilung die Betonung auf Sicherheit und Verlässlichkeit: „Meet wurde so konzipiert, entwickelt und betrieben, dass es in allen Facetten sicher ist.“ Durch das starke Wachstum von Meet steige auch die Verantwortung, heißt es. Vor allem Konkurrent Zoom ist wegen Schwachstellen in seiner Software immer wieder in die Kritik geraten. Laut Angaben von Google sei Übertragung wie Aufzeichnung bei Meet stets verschlüsselt. Man verkaufe die Daten weder an Dritte, noch verwende man sie für Werbezwecke.

teleschau

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