„XIII“-Remake

Mit geladener Comic-Knarre: „XIII“ bekommt ein Remake

+
Auch im Remake ist die Ermordung des US-Präsidenten der Auslöser für die Action-Ereignisse des Spiels.

Als Ubisoft 2003 seine Ballerei „XIII“ veröffentlicht, sind Games im Zeichentrick-ähnlichen Cel-Shading-Gewand noch eine Seltenheit.

Vor allem im Ego-Shooter-Genre stellt die Versoftung der belgischen Comic-Serie ein Novum dar. Für Hersteller Ubisoft ist die Wahl des Szenarios naheliegend: Moderne Serien-Goldesel wie „Assassin's Creed“ oder „Far Cry“ finden sich zu dieser Zeit noch nicht im Firmen-Portfolio, darum bemüht man sich um die Lizenzierung solcher Vorlagen, die vor allem in der französischen Heimat des Herstellers populär sind. Entsprechend viel Mühe gibt man sich mit der interaktiven Umsetzung der gezeichneten Vorlage von „Thorgal“-Szenarist Jean Van Hamme und Meister-Pinsler William Vance. „XIII“ ist keine stumpfe Knallerei, stattdessen wird die Original-Story um Verschwörungen und Geheim-Agenten geschickt mit Story-Sequenzen sowie Schleich-Einlagen garniert.

Weil das anspruchsvolle „XIII“ trotz nur mittelprächtiger Verkäufe bis heute eine stattliche Fan-Gemeinde um sich schart, hat Ubisoft jetzt überraschend ein Remake des modernen Action-Klassikers angekündigt: Das soll ebenso wie das Original auf Cel-Shading-Grafik setzen und vor allem visuell eine Generalüberholung erfahren. Wieder geht es um Protagonist „XIII“, der zwar unter Gedächtnisverlust leidet, aber angeblich den Präsidenten der USA ermordet hat und jetzt mit geladener Knarre in seiner Vergangenheit wühlt, um sich von den Vorwürfen freizuschießen.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare