Streaming-Dienst

„GeForce Now“ verliert weitere Titel

Bleibt „GeForce“-Now-Abonnenten vorerst als einziges Bethesda-Spiel erhalten: die mittelprächtige Team-Ballerei „Wolfenstein: Youngblood“.
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Bleibt „GeForce“-Now-Abonnenten vorerst als einziges Bethesda-Spiel erhalten: die mittelprächtige Team-Ballerei „Wolfenstein: Youngblood“.

Nividias Streaming-Dienst „GeForce Now“ scheint vom Pech verfolgt: Kurz nach dem Start mussten bereits alle Titel von Publisher Activision-Blizzard aufgrund einer diffusen Vertragslage aus dem Angebot gestrichen werden.

Jetzt hat der nächste prominente Spiele-Hersteller einen Rückzieher gemacht: Auch Bethesda strich nun - ohne Gründe zu nennen - alle Games aus dem Angebot - mit einer Ausnahme: „Wolfenstein: Youngblood“ darf weiterhin bei „GeForce Now“ gestreamt werden. Sofern das überhaupt jemand will: Auf Metacritic wurde das Team-Shooter-Duo der Blazkowicz-Zwillinge bislang mit einer User-Wertung von 2.2 von 10 abgestraft.

Beliebte Blockbuster wie „Fallout 4“, „Skyrim“ oder „Wolfenstein: The New Colossus“ dagegen bleiben „GeForce Now“-Nutzern vorerst verwehrt - eine weitere böse Schlappe für den Dienst, der davon lebt, dass Abonnenten ihre in anderen Online-Stores (Steam, Uplay usw.) gekauften Spiele über die Server von Nvidia streamen können, um auf diese Weise nicht an ihren stationären Gaming-PC gebunden zu sein. Auf diese Weise lassen sich eigentlich auf hohe Geräte-Performance ausgelegte Spiele auch auf einem schwachbrüstigen Notebook oder einem Tablet beziehungsweise Smartphone zocken.

Einer der künftigen Vorzeige-Titel dürfte CD Projekts für September geplantes Action-Rollenspiel „Cyberpunk 2077“ sein, das über „GeForce Now“ sogar mit Raytracing laufen soll. Der polnische Hersteller und Entwickler hat sein SciFi-Abenteuer gerade erst für Nvidias Plattform angekündigt.

teleschau

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