Spielen mit Heiligenschein

Friede sei mit Euch: Vatikan eröffnet „Minecraft“-Server

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Hält kreative Klötzchen-Baumeister seit 2009 auf Trab: „Minecraft“. Obwohl „Minecraft“-Fans selten zu den größten Rüpeln der Online-Community gehören, geht es auf den Multiplayer-Servern längst nicht immer friedlich zu. Jetzt soll ein Vatikan-Projekt das ändern.

Friedlich zocken unter Aufsicht des Herrn - das können ab sofort „Minecraft“-Fans: Nach einer Umfrage unter knapp 24.000 Twitter-Followern hat sich der Games-affine Jesuiten-Pater und Technologie-Podcaster Fr.

Robert Ballecer dazu entschieden, im Vatikan einen „Minecraft“-Server zu eröffnen. Die Community hat sich mit 64 Prozent der Stimmen deutlich für Mojangs Klötzchen-Hit ausgesprochen, auf Platz 2 landete mit 23 Prozent „Team Fortress 2“ von Valve.

Vorerst handelt es sich um einen Testballon, aber Twitter zufolge will Ballecer bald auf einen größeren Server umziehen, um das Projekt richtig in Gang zu bringen. Glaubt man den Ausführungen der katholischen Ulknudel, geht es dabei nicht in erster Linie um Technologie oder das Spielen, sondern vor allem um das Zusammenführen von Menschen, die auf dem Server eine friedliche Plattform vorfinden sollen - ohne die toxische Sprache, wie man sie oft in Multiplayer-Games vorfindet.

Offenbar gibt es aber Versuche, das Projekt zu sabotieren. Ballecer schreibt nach einem Blick in die Server-Logs: „Es gibt eine Handvoll Leute, die sich permanent anmelden und abmelden, um so anderen Spielern die Plätze zu rauben und den Server in die Knie zu zwingen. Interessant ...“

teleschau

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