#NetzstreikFürsKlima

Fridays For Future ruft zum alternativen globalen Klimastreik auf

Anders als noch vor ein paar Wochen und Monaten wird der fünfte globale Klimastreik im Netz stattfinden.
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Anders als noch vor ein paar Wochen und Monaten wird der fünfte globale Klimastreik im Netz stattfinden.

Auch wenn die Welt derzeit still steht: Der Klimaschutz muss auch während und nach Corona weitergehen und kann nur auf internationaler Ebene forciert werden.

Und so ruft Fridays For Future am kommenden Freitag, 24. April, zum bereits fünften globalen Klimastreik auf. Anders als gewohnt in körpernahen Demos wird der Protest diesmal ausschließlich gesundheitlich unbedenklich online abgehalten.

So heißt es in der offiziellen Pressemitteilung der Bewegung: „Anstelle des normalen Streikprogramms wird ab 12 Uhr auf YouTube eine Online-Demo mit Musikprogramm und Redebeiträgen von internationalen Klimaaktivistinnen und Scientists For Future übertragen.“ Unter anderem treten Katja Riemann und Eckhardt von Hirschhausen auf und sprechen über die angespannte Lage der Geflüchteten auf Lesbos sowie über die Situation des Krankenhaus-Pflegepersonals. Giant Rooks, Mogli und Clueso, der seine neue Single „Tanzen“ präsentieren wird, werden für musikalische Abwechslung sorgen.

Protest ohne Menschenmassen

In Städten wie Berlin, Hamburg, Münster und Stuttgart wurden von Aktivisten „Sammelstellen eingerichtet, an denen Streikschilder kontaktlos abgegeben werden können“, heißt es. „Die Plakate werden am Streiktag an öffentlichen Plätzen aufgestellt, um einen Protest ohne Menschenmassen zu ermöglichen.“

Seit dem Ausbruch des Coronavirus wurde die Bewegung Fridays For Future ins Netz verlagert. Versehen mit dem Hashtag #NetzstreikFürsKlima posten Klimaschützer in den sozialen Netzwerken Inhalte wie Fotos und Videos, um auch während des Shutdowns den Klimaschutz weiter voranzutreiben.

teleschau

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