Fake-Videos

Facebook will Deepfakes löschen - aber nicht alle

Facebook hat Regeln für den Umgang mit Deepfakes festgelegt. (Symbolbild)
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Facebook hat Regeln für den Umgang mit Deepfakes festgelegt. (Symbolbild)

Facebook hat Regeln zum Umgang mit sogenannten Deepfakes festgelegt.

Dabei handelt es sich um Videos, Fotos oder Audiodateien, die mithilfe künstlicher Intelligenz manipuliert oder gar erst erstellt wurden („Deep Learning“). Hier ersetzt Software etwa Gesichter oder lässt Personen Dinge sagen, die sie nie gesagt haben.

Wie Facebook in einem Blogeintrag mitteilt, werde man jene „Medien“ künftig löschen, die so bearbeitet sind, dass eine „Durchschnittsperson“ dies nicht erkennen kann und zu dem Glauben gelangt, dass „ein Subjekt in einem Video Worte sagt, die es nicht wirklich gesagt hat“. Außerdem „Produkte künstlicher Intelligenz oder Machine-Learning-Verfahren, welche Inhalte eines Videos so zusammenführt, ersetzt oder überlagert, dass es nicht mehr authentisch ist“. Explizit erlaubt seien hingegen „Satire“ und „Parodien“. Auch Bearbeitungen, die der Verbesserung der Bild- und Tonqualität dienen, seien zulässig. Wie es in dem Beitrag heißt, seien Deepfakes zwar weiterhin selten im Internet, aber dennoch eine „große Herausforderung“ für die Branche und die Gesellschaft.

Im US-Wahljahr steht das soziale Netzwerk gehörig unter Druck. Wohl nicht zufällig verkündete Facebook die neuen Richtlinien vor einer Anhörung im US-Kongress. Thema: „Amerikaner in Gefahr: Manipulation und Irreführung im digitalen Zeitalter“.

teleschau

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