Virtual Reality

Facebook kauft „Beat Saber“-Macher

Gehört zu den erfolgreichsten Games für VR: „Beat Saber“. Ob neue Erweiterungen nach der Übernahme durch Facebook auch für andere Headsets außer der Oculus Rift erscheinen, ist unklar.
+
Gehört zu den erfolgreichsten Games für VR: „Beat Saber“. Ob neue Erweiterungen nach der Übernahme durch Facebook auch für andere Headsets außer der Oculus Rift erscheinen, ist unklar.

Zwei Milliarden US-Dollar (davon 1,6 Milliarden in Aktien) hat sich der Social-Network-Riese Facebook vor sechs Jahren die Übernahme des VR-Startups Oculus Rift kosten lassen - zu diesem Zeitpunkt noch eine verheißungsvolle Investition.

Inzwischen klingt „Virtual Reality“ wegen enttäuschender Nutzer-Zahlen aber nicht mehr ganz so sexy. Und was Facebook mit dem Fremdkörper Oculus genau anfangen möchte, das ist noch immer unklar.

Jetzt hat der Konzern allerdings gezeigt, dass man wohl noch immer an die Versprechungen der Virtuellen Realität glaubt: Gerade wurde bekannt, dass Facebook das kleine Entwickler-Studio Beat Games übernommen hat. Dessen Team ist auf VR-Games spezialisiert und erstmals durch das Action- sowie Rhythmus-Spiel „Beat Saber“ aufgefallen: Die exklusiv für Headsets entwickelte Anwendung gehört zu den wenigen echten Hits der VR-Landschaft und kombiniert auf clevere Weise „Star Wars“-Elemente (wenn auch ohne offizielle Lizenz) mit treibenden Beats. Jeder der beiden Bewegungs-Controller wird im Spiel zum virtuellen Lichtschwert, mit dem man - im Takt zur Musik - heran rauschende Blöcke zerteilt. Klingt fast schon zu simpel, macht aber einen Heidenspaß, ist außerdem auf angenehme Weise schweißtreibend und vor allem bei Games-Streamern und ihren Fans beliebt.

Bisher hat sich das Entwickler-Studio auf das Hinzufügen neuer Songs beschränkt, doch bald sollen Facebook- beziehungsweise allgemeine Social-Media-Features und neue Spiemodi wie 360-Grad-Levels folgen. Laut Content-Director Mike Verdu würde die Firma trotz der Übernahme durch das Netzwerk weiterhin als unabhängiger Entwickler agieren.

teleschau

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare