Französische Datenschutzaufsicht rügt soziales Netzwerk

Facebook erneut unter Beschuss

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Facebook steht wieder einmal in der Kritik, die diesmal aus Frankreich kommt.

Das soziale Netzwerk Facebook muss sich dieser Tage von gleich zwei französischen Behörden Kritik anhören.

Die Datenschutzaufsicht CNIL moniert in einem Schreiben unter anderem, Facebook protokolliere auch Daten zum Surfverhalten von Nichtmitgliedern. Zudem würden Informationen zu politischen Einstellungen oder auch der sexuellen Orientierung erhoben, ohne dass zuvor die ausdrückliche Erlaubnis der Nutzer eingeholt worden sei. Insbesondere wurde gerügt, dass noch immer Daten europäischer Nutzer auf Basis des Safe-Harbor-Abkommens in die USA übertragen würden. Dieses wurde allerdings im Oktober vergangenen Jahres gekippt. Facebook habe drei Monate Zeit, die eigenen Regeln anzupassen. Der Konzern wies die Vorwürfe zurück, kündigte aber an, auf die Bedenken einzugehen. Auch die Wettbewerbsbehörde DGCCRF monierte die Praktiken von Facebook und forderte das Unternehmen auf, "missbräuchliche Klauseln" aus den Geschäftsbedingungen zu entfernen.

Rubrik Computer - Internet

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