Fan-Kurzschluss

Durchgedreht: Japanischer Gamer muss wegen Morddrohungen gegenüber Square Enix in den Knast

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Square Enix gehört mit Traditions-Marken wie „Final Fantasy“ zu den erfolgreichsten Spiele-Herstellern Japans. Ein Fan(atiker) drohte dem Publisher nun aber mit einem Massaker.

Hin und wieder frustrieren Spiele so sehr, dass man kurz davor ist, Controller nebst Konsole aus dem Fenster zu werfen.

Bei einem japanischen Square-Enix-Fan ist die Sicherung aber gleich so heftig durchgebrannt, dass er darüber hinter schwedischen Gardinen landete: Weil er von einem Spiel des Herstellers (welches genau, ist noch unklar) unglaublich genervt war, schickte der 40-jährige Gamer - angeblich im Affekt - auf dem Mail-Wege eine Morddrohung an das Unternehmen.

In der kündigte er an, das furchtbare Kyoto-Animation-Massaker zu wiederholen - ein Vorfall vom 18. Juli dieses Jahres, bei dem ein 41-jähriger das gleichnamige Animationsstudio in Brand gesetzt und dabei über 30 Menschen getötet hat. Damit gilt das „Animation-Massaker“ als einer der furchtbarsten Massenmorde in Japan seit Ende des Zweiten Weltkriegs.

Nach Erhalt der Drohung fackelte Square Enix nicht lange und gab den Fall kurzerhand zur Anzeige bei der Polizei. Resultat: Der irre Gamer sitzt in Haft. Ob und welche Strafe ihm für seine Kurzschluss-Aktion droht, ist derzeit noch unbekannt.

teleschau

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