„Minecraft“-Grafik-Update

Doch kein „Super Duper“-4K-Feinschliff für „Minecraft“-Klötzchen?

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Hält kreative Klötzchen-Baumeister seit 2009 auf Trab: „Minecraft“. Durch das Engagement von Microsoft wurde aus dem ursprünglichen Indie-Hit eine Art Blockbuster.

Entwickler Mojang versorgt seinen langlebigen Klötzchen-Hit „Minecraft“ regelmäßig mit Updates und neuen Inhalten, um die gigantische Community bei Laune zu halten.

Obwohl das Games-Phänomen nicht von seiner Grafik, sondern den kreativen Spielmöglichkeiten lebt, haben Mojang und Microsoft schon vor längerer Zeit ein mit „Super Duper Graphics Pack“-betiteltes 4K-Update angekündigt. Das sollte den Titel mit knackscharfen Grafiken fit machen für aktuelle Bildschirmgeräte und eigentlich schon 2017 erscheinen - aber daraus wurde nichts.

Über zwei Jahre und mehrere Release-Verschiebungen später hat man sich jetzt überraschend dazu entschlossen, das Projekt „Super Duper“-Grafik komplett einzustampfen: Den Entwicklern zufolge habe man lange darum gekämpft, den Titel grafisch aufzubohren, aber das hätte sich wegen der technischen Beschränkungen der alten Grafik-Engine als unmöglich herausgestellt. Ein 4K-„Minecraft“ wäre nur dann machbar, wenn man den Titel von Grund auf neu entwickelt - und das ist Microsoft offenbar zu viel Aufwand.

Das ursprünglich 2009 veröffentlichte „Minecraft“ des Indie-Entwicklers Markus „Notch“ Persson gehört seit 2014 zum Marken-Fundus von Microsoft. Für 2020 hat der Konzern das „Diablo“-ähnliche Spin-Off „Minecraft Dungeons“ angekündigt.

teleschau

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