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Mia san digital? Durchwachsener eSports-Einstieg des FC Bayern und deftige Fan-Kritik

Anders als Uli Hoeneß sieht Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge Potenzial im eSports.
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Anders als Uli Hoeneß sieht Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge Potenzial im eSports.

Uli Hoeneß war nie ein großer Fan des eSports, räumte aber bereits vor über einem Jahr ein: "Es gibt beim FC Bayern auch Bestrebungen.

Ich bin dagegen, stehe aber relativ allein da.„ Nun muss der Ex- und Ehren-Präsident mitansehen, wie sich sein Verein dem Trend öffnet: “Wir werden, was Fußballspiele betrifft, uns durchaus mit dem Thema befassen„, sagte Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge bereits im Rahmen der Bekanntgabe einer langfristigen Partnerschaft mit “Pro Evolution Soccer„-Publisher Konami. Kleine Einschränkung: Beim eSport komme für den deutschen Rekordmeister nur virtueller Fußball infrage - “keine Baller- und Kriegsspiele".

Seit Kurzem betreibt der FC Bayern München als einer der letzten großen Vereine in Europa nun auch ein eSports-Team. Das tritt in der Konami ausgetragenen„eFootball.Pro“-Liga an - „gegen andere Top-Teams wie den FC Barcelona, Manchester United oder Juventus Turin“. Das Finale steigt im Sommer 2020 in Barcelona. Neben dem Österreicher Matthias Luttenberger sitzen die Spanier Miguel Maestre Oltra, Alejandro Alguacil Segura sowie Jose Carlos Sanchez Guillen für die Bayern am Controller.

Holpriger Start, Unmut der Ultras

Doch der Auftakt des FC Bayern verlief holprig. Am ersten Spieltag der eLiga kamen sie Münchner nicht über eine 2:3-Niederlage und 0:0-Unentschieden gegen Manchester United hinaus.

Darüber hinaus hagelte es heftige Kritik aus der Südkurve. Beim 6:1 des Rekordmeisters gegen Werder Bremen am vergangenen Samstag in der Bundesliga hissten Fans mehrere Transparente: Die Aufschrift - wenig schmeichelhaft: „'Mia san mia' heißt auch, nicht jedem Scheiß wegen Kohle hinterherlaufen - kein 'Esport' beim FC Bayern“.

teleschau

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