Deutscher Computerspielpreis 2016: Das sind die Gewinner!

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Glückliche Gewinner, Laudatoren, Moderatoren: Die Verleihung des "Deutschen Computerspielpreises 2016" war ein "Who is Who" der deutschen Spielebranche. Großer Absahner des Abends war allerdings ein Spiel aus Polen: "Witcher 3: Wild Hunt" wurde als bestes internationales Spiel sowie beste internationale Spielwelt gekürt, außerdem kassierte Geralt von Riva den Publikumspreis.

Jede Menge glücklicher Gewinner und eine Gesamtpreissumme von stolzen 420.000 Euro gab es beim Deutschen Computerspielpreis: In der Münchener "BMW Welt" fanden sich mehr als 600 Gäste ein, um sich von bekannten Entwicklern, Moderatoren, Comedians, Youtubern, Schauspielern und Politikern durch den Abend führen zu lassen - darunter Annett Möller, Nova Meierhenrich, LeFloid, Sarazar, Quantic-Dream-Chef Christopher Schmitz, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt und seine äußerst gut gelaunte Staatssekretärin Dorothee Bär.

Während der rund zweistündigen Veranstaltung wurden in 14 Kategorien die besten Spiele gekürt: Den Preis für das beste deutsche Game heimste Ubisoft Blue Byte mit seinem futuristischen Strategie-Titel "Anno 2205" ein. Der große Abräumer war aber das erfolgreiche Fantasy-Rollenspiel "The Witcher 3: Wild Hunt" aus dem polnischen Studio CD Projekt RED: Hexer Geralt von Riva wurde zum besten internationalen Titel gekürt, außerdem hat man ihn mit dem Publikumspreis und einer Auszeichnung für "Die beste internationale Spielwelt" bedacht. Auch die heimischen Studios freuten sich über reichlich Lorbeeren: Der Preis für das beste Nachwuchskonzept ging an das Rubikwürfel-ähnliche Rätsel-Abenteuer "Cubiverse" von Studenten der Münchener Mediadesign-Hochschule. Für das beste Game-Design dagegen wurde "Shift Happens" von Klonk gefeiert, in dem zwei putzige Jump&Run-Aliens die Rollen tauschen. Den ersten Testlauf hierfür machte das Team schon vor Jahren mit seinem Flash-basierten Browser-Spielchen "Mercury Shift", das unter anderem als kreatives Vorbild für Activisions "Shiftlings" diente. So viel vorbildhafte Kreativität made in Germany verdient Lob - und zwar in Form eines zweiten Preises: Die Auszeichnung für das beste Kinderspiel ging ebenfalls an die Münchener von Klonk. Als bestes Jugendspiel wurde der Denk- und Geschicklichkeitstest "One Button Travel" prämiert, der Preis für das beste Serious-Game ging an den mit launigen Film-Sequenzen garnierten Lern-Titel "Professor S." von Ludinc. Bestes mobiles Spiel wurde das raffinierte Echtzeit-Strategie-Gerangel "Path of War" von Envision, den Preis für die beste Inszenierung wiederum sahnten die Mannen von "Brainseed Factory" für ihr Knobel-Jump&Run "Typoman" ein. "Beste Innovation" wurde die Oculus-Rift-exklusive VR-Bergbesteigung "The Climb" vom deutschen Technologie- und Grafik-Experten Crytek. Über einen Preis für das "beste internationale Multiplayer-Spiel" freute sich Nintendo: Der Preis ging an die Action-geladene Farbschlacht "Splatoon" für Wii U. Außerdem wurde ein Sonderpreis der Jury vergeben: Dieser "Lorbeerkranz" ging allerdings an kein Spiel - stattdessen wurde der "Indie Arena Booth" belohnt, auf dem Gamescom-Besucher jedes Jahr Spiele von kleinen Indie-Teams begutachten dürfen.

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