Desinformation

Coronavirus: Immer mehr Falschinformationen im Umlauf - auch Promis machen mit

Das Coronavirus verbreitet sich rasant - und mit ihm falsche Informationen über die sozialen Medien.
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Das Coronavirus verbreitet sich rasant - und mit ihm falsche Informationen über die sozialen Medien.

Wenn sich der Arzt per WhatsApp meldet: Falschinformationen zum Coronavirus in den sozialen Medien sind ein echtes Problem - trotz verschiedener Maßnahmen der großen Plattformen.

Laut einer Studie des US-Außenministeriums etwa enthalten sieben Prozent aller Tweets zum Coronavirus Falschinformationen. Dennoch sind diese Beiträge öffentlich und können von den Portalen korrigiert oder gekennzeichnet werden.

Allerdings verbreiten sich Fake News zu SARS-CoV-2 vermehrt per Instant Messenger, vor allem via WhatsApp. Verschiedenen Medienberichten zufolge werden in Kettenbriefen - in gebrochenem Deutsch verfasst - Falschinformationen zum Coronavirus weitergereicht. So geben sich Nutzer etwa als Ärzte aus Shenzhen aus und stellen fragwürdige Tipps zur Verfügung, die im besten Fall nutzlos sind.

Wenig hilfreich bei diesem Problem dürften auch Promis sein, die bisweilen auf den „Zug“ aufspringen. In Vietnam wurden drei prominente Persönlichkeiten kürzlich gar zu Geldstrafen verurteilt - sie hatten Falschinformationen auf Facebook gepostet. Auch in Deutschland hielt es etwa Millionärsgattin Carmen Geiss „Die Geissens“, RTLZWEI) für nötig, ihren rund 600.000 Instagram-Followern zu vermitteln, Zwiebeln würden gegen das Coronavirus helfen - natürlich blanker Unsinn.

teleschau

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