gamescom trotz(t) Corona

Corona-Sorge: Wird nach der E3 nun auch die gamescom abgesagt?

Derzeit geht die Koelnmesse davon aus, dass die gamescom planmäßig stattfindet. Der Ticketverkauf hat begonnen.
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Derzeit geht die Koelnmesse davon aus, dass die gamescom planmäßig stattfindet. Der Ticketverkauf hat begonnen.

Die Angst vor dem Coronavirus sorgt weltweit dafür, dass Großveranstaltungen abgesagt werden.

Zuletzt traf es mit der E3 in Los Angeles eine der wichtigsten internationalen Videospiele-Messen. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Menschen fragen, ob auch der gamescom in Köln dieses Schicksal droht. Die Veranstalter selbst senden ein optimistisches Signal: Gestern startete der Online-Ticketverkauf für die vom 25. bis 29. August geplante Publikumsmesse, die im vergangenen Jahr über 370.000 Besucher anlockte.

Dennoch sind sich die Veranstalter bewusst, dass die Frage im Raum steht, ob die gamescom der Empfehlung von Gesundheitsminister Spahn zum Opfer fallen könnte, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Menschen abzusagen. In manchen Bundesländern wird diese Maßnahme bereits umgesetzt. Nachdem sich beim Veranstalter Anfragen über den Status des Events häufen, veröffentliche die Koelnmesse nun ein Statement. Darin heißt es, dass die Gesundheit aller Messeteilnehmer an erster Stelle stehe und man die Entscheidung über die gamescom und andere Veranstaltungen unter Abwägung der jeweils aktuellen Behördenempfehlungen fällen werde.

Vorbereitungen gehen vorerst weiter

„Die Vorbereitungen für die gamescom laufen nach aktuellem Stand für den festgelegten Termin planmäßig weiter“, machen die Veranstalter deutlich. Prophylaxemaßnahmen seien getroffen - beispielsweise das Anbieten von Desinfektionsmitteln und eine erhöhte Reinigungsfrequenz bei viel besuchten Geländebereichen. „Qualifizierte Ärzte und Rettungsassistenten in unseren Sanitätsstationen sind auf mögliche Verdachtsfälle vorbereitet“, heißt es weiter. „Sollte während der Veranstaltung ein Verdachtsfall auftreten, sind auf dem Messegelände alle räumlichen und organisatorischen Vorkehrungen getroffen, um sofortige Abhilfemaßnahmen zu ergreifen.“

Nachdem das Event noch fünf Monate entfernt liegt, sei eine Prognose allerdings schwierig. Fest steht: Wer schnell Tickets kauft, bekommt einen „Early Bird“-Rabatt, so lange der Vorrat reicht. Neu ist auch das günstigere „After-School-Ticket“, welches erst ab 16 Uhr gültig ist. Dem Namen zum Trotz ist dieses nicht nur für Schüler erhältlich, sondern für Besucher jeden Alters. Ebenfalls neu: das „Green Ticket“, mit dem man das Pflanzen eines Mischwaldes in der Nähe von Bayreuth finanziell unterstützt. Bereits bekannt ist das Pre-Entry-Ticket, mit dem man eine Stunde vor den anderen Gästen rein darf.

teleschau

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