Young Sherlock

In „Chapter One“ übernehmen „Sherlock Holmes“-Fans die Rolle eines blutjungen Detektivs

Zeigt sich in „Chapter One“ offenbar von seiner gefühlvollen Seite: ein gerade mal 21 Jahre junger Sherlock Holmes.
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Zeigt sich in „Chapter One“ offenbar von seiner gefühlvollen Seite: ein gerade mal 21 Jahre junger Sherlock Holmes.

Wie der britische Meisterdetektiv Sherlock Holmes in seinen besten Jahren aussieht, wissen seine Fans zur Genüge - und das nicht zuletzt dank zahlloser Film- sowie einiger Games-Auftritte.

Letztere stammen zu einem Großteil aus der ukrainischen Spiele-Schmiede Frogwares: Die haben seit 2002 mit Titeln wie „Sherlock Holmes: Das Geheimnis der Mumie“, „Sherlock Holmes jagt Jack the Ripper“ sowie „Sherlock Holmes: Crimes & Punishments“ das Genre des Kriminal-Adventures mit geprägt - bevor man sich dann von 2016 („The Devil's Daughter“) bis 2019 mit „The Sinking City“ erstmals dem Lovecraft'schen Tentakel-Horror widmete.

Was „Sherlock“-Fans dagegen nicht wissen, das ist, wie das Geige-spielende und Pfeife-schmauchende Genie als junger Twen ausgesehen hat. Genau das zeigt Frogwares jetzt in seinem neuen Spiel „Sherlock Holmes: Chapter One“: Statt des bekannten Mittdreißiger- oder Mittvierziger-Sherlocks steht hier ein ungewöhnlich junger und vor Energie strotzender Detektiv im Fokus.

Der ist hier mit gerade mal 21 Jahren noch arroganter als sein älteres Gegenstück und leidet natürlich - wie viele Twens mit außerordentlichen Fähigkeiten - unter massiver Selbstüberschätzung. Ob er es trotzdem schafft, auf einer mediterranen Insel seinen ersten großen Kriminalfall zu lösen, ist wie gewohnt vom Kombinations- und Knobel-Talent des Spielers abhängig. Denn auch diesmal geht es vor allem darum, Indizien aufzustöbern, Zeugen zu befragen, alle Hinweise miteinander zu kombinieren und letztlich die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen.

Zu Tränen gerührt

Dem Ankündigungs-Trailer von „Chapter One“ zufolge offenbart dieses Holmes-Abenteuer außerdem eine ungewohnt gefühlvolle Seite des genialen Verbrecher-Jägers, der hier vermutlich ohne die Hilfe seines Freundes Dr. Watson auskommen muss. Ebenfalls ungewöhnlich: Die Insel, auf der offenbar Holmes Mutter verstorben ist, darf nach Art eines Open-World-Spiels frei erkundet werden. Außerdem ist der junge Sherlock auch nicht darum verlegen, seine Widersacher mit ungewohnt handfesten Argumenten zu überzeugen.

„Sherlock Holmes: Chapter One“ soll 2021 für PS4, PS5, Xbox One und Series X erscheinen, obendrein ist der Titel auf Steam und im Epic Store gelistet.

teleschau

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