Die Assassinen haben Pause

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Open-World-Drogenkrieg in Bolivien: "Tom Clancy's Ghost Recon: Wildlands" erscheint noch vor April 2017.

Bei seinem Finanzbericht für das dritte Quartal des auslaufenden Geschäftsjahres hat der französische Hersteller Ubisoft einen Ausblick auf sein kommendes Programm gewährt: Bis April 2017 will der Publisher gleich mehrere Blockbuster-Spiele veröffentlichen - darunter das "South Park"-Rollenspiel "The Fractured but Whole", das mittelalterliche MMO-Scharmützel "For Honor" und das Open-World-Abenteuer "Ghost Recon: Wildlands".

In Letzterem jagt die bekannte Spezialeinheit aus dem "Tom Clancy"-Universum Ganoven und Drogen-Dealer durch Bolivien. Auch Freunde des Cyber-Krimis "Watch Dogs" dürfen sich freuen: Die moderne Antwort auf "Assassin's Creed" wird fortgesetzt - ob Held Aiden zurückkehrt, ist allerdings unbekannt. Eine Überraschung erwartet auch die Anhänger von Ubisofts Assassinen-Abenteuern: Seit Erstveröffentlichung der Reihe Ende 2007 wird 2016 das erste Jahr, in dem kein neuer Ableger erscheinen wird. Damit reagiert der Konzern vermutlich auf die vielen negativen Reaktionen zu den beiden letzten Episoden: "Unity" (2014) und "Syndicate" (2015) waren beide weder ausgesprochene Kritiker- noch Publikumslieblinge. Die nächste Episode soll den angeschlagenen Ruf wiederherstellen - immerhin sind die meuchelnden Kuttenträger die wichtigste Einnahmequelle des Herstellers. Gerüchten zufolge wird der nächste Teil im alten Ägypten angesiedelt sein. Die beiden letzten Teile aus dem Spin-Off-Dreiteiler "Assassin's Creed Chronicles" sind damit die einzigen Vertreter der Marke in diesem Jahr. Außerdem soll noch diesen Dezember die Verfilmung mit Michael Fassbender in die Kinos kommen, der Hauptdarsteller und Produzent vollmundig mit "Matrix" vergleicht.

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