Preisverleihung

„Anno 1800“ zweifach ausgezeichnet: Das sind die Gewinner des „Deutschen Computerspielpreises 2020“

War der große Gewinner des Abends: Ubisofts Aufbau- und Strategiespiel „Anno 1800“.
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War der große Gewinner des Abends: Ubisofts Aufbau- und Strategiespiel „Anno 1800“.

Am 27.

April hat die deutsche Games-Branche trotz Corona die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises gefeiert - und zwar über das Internet. Im nach Wohnzimmer-Art eingerichteten Studio haben Moderatorin Barbara Schöneberger und YouTuber Nino Kerl durch die digitale Quasi-Gala geführt, während nominierte Entwickler und Influencer wie Fabian Siegismund per Internet zugeschaltet waren. Ganz ohne Gamer-Klischees kam die Moderation der Online-Preisverleihung zwar nicht aus, große Peinlichkeiten wie im Jahr 2019 wiederholten sich jedoch glücklicherweise nicht.

Den begehrten Preis für das „Beste Deutsche Spiel“ hat Ubisofts Aufbau- und Strategie-Hit „Anno 1800“ eingeheimst, nominiert waren außerdem „Tilt Packt“ und das Anti-Nazi-Abenteuer „Through the Darkest of Times“, das zum Trost die Kategorie „Bestes Serious Game“ für sich entscheiden konnte. Für sein Game-Design wurde ebenfalls „Anno 1800“ ausgezeichnet, während das psychologische Indie-Game „Sea of Solitude“ für die „Beste Spielwelt und Ästhetik“ gekrönt wurde. Der Pokal für „Innovation und Technologie“ ging an das Fahrrad-Game „Lonely Mountains: Downhill“, während „Song of Bloom“ „Bestes mobiles Spiel“ wurde. Die Weltraum-Sandbox aus „Avorion“ wurde zum „Besten Expertenspiel“ gekürt.

Die Auszeichnung als „Bestes Studio“ geht nach Berlin, der Publikumspreis nach Polen

„Bestes Internationales Game“ dagegen wurde der Battle-Royale-Hit „Apex Legends“ von Respawn und Electronic Arts, während sich die Berliner von Yager Development („Dreadnough“, „Spec Ops: The Line“) über die Trophäe für das „Beste Studio“ freuten. Der Sonderpreis der Jury ging an „Foldit“, mit dem Gamer dabei helfen können, die Faltung von Proteinen für wissenschaftliche Projekte zu kalkulieren. Der begehrte Publikumspreis wiederum ging auch in diesem Jahr an das polnische Open-World-Rollenspiel „The Witcher 3: Wild Hunt“ - diesmal allerdings als Switch-Version.

teleschau

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