Infernalische Koop-Reiter

Action-Apokalypse im Dezember: „Darksiders Genesis“

Gibt in „Genesis“ sein Debüt: der apokalyptische Reiter Strife (hier im Vordergrund zu sehen).
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Gibt in „Genesis“ sein Debüt: der apokalyptische Reiter Strife (hier im Vordergrund zu sehen).

Als der Games-Hersteller THQ 2013 pleite ging, waren sich Fans der Action-Adventure-Reihe „Darksiders“ ziemlich sicher, niemals zu erfahren, wie die Saga um die Apokalyptischen Reiter endet.

Umso erfreuter war die Community, als der schwedisch-österreichische Hersteller THQ Nordic (ehemals „Nordic Games“) Ende 2018 überraschend mit einem dritten Teil um die Ecke bog: Statt Krieg („Darksiders“) oder Tod („Darksiders 2“) war diesmal deren peitschenschwingende Schwester Fury am Action- und Rätsel-Drücker. Als Entwickler wiederum stand das US-Studio Gunfire Games Pate, bei dem mehrere Mitarbeiter des insolventen Serien-Erfinders Vigil Games untergekommen waren.

Obwohl „Darksiders 3“ nicht ganz an die Qualitäten seiner Vorgänger heranreichte, waren die Fans so hungrig auf eine Fortsetzung, dass der Trip auf die von Dämonen verwüstete Erde Erfolg hatte. Genug Erfolg, um die Veröffentlichung eines Spin-Offs zu rechtfertigen: Das bereits vor einiger Zeit angeteaserte „Darksiders Genesis“ ist eine Kombination aus „Diablo“-ähnlichem Action-Rollenspiel und klassischem Twinstick-Shooter, in dem die apokalyptischen Brüder Krieg und Strife („Zwietracht“) mit gezückten Nah- oder Fernkampfwaffen durch monströse Horden mähen. „Genesis“ ist auf kooperatives Zweispieler-Gameplay ausgelegt, lässt sich aber wahlweise auch alleine durchspielen. In diesem Fall wird der jeweils andere Reiter von der Computer-KI gesteuert und darf man beliebig zwischen den beiden Figuren hin und her wechseln. Ein neuer Gameplay-Trailer gibt einen kurzen Vorgeschmack darauf, wie das actiongeladene Miteinander funktioniert.

Außerdem hat Hersteller THQ Nordic dem Fantasy-Geschnetzel endlich einen Veröffentlichungs-Termin verpasst: „Darksiders Genesis“ erscheint am 5. Dezember für PC und wird außerdem über Googles Streaming-Plattform Stadia verfügbar sein. Konsolen-Krieger müssen sich leider noch bis zum 14. Februar 2020 gedulden - dann kommt „Genesis“ für PS4, Xbox One und Switch.

Anders als „Darksiders 3“ wird „Genesis“ übrigens nicht von Gunfire, sondern dem Entwickler Airship Syndicate umgesetzt. Die wurden zuletzt mit Lorbeeren überhäuft, weil sie die bekannte Fantasy-Reihe „Battle Chasers“ virtuos als Rollenspiel umgesetzt hatten. Deren Comic-Vorlage stammt ebenso wie das Szenario zu „Darksiders“ von dem ehemaligen Marvel- und Image-Zeichner Joe Madureira.

teleschau

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