Typische Verhaltensweisen

Probleme mit dem Chef? So erkennen Sie, dass es nicht an Ihnen liegt

Wer unter der Arbeit leidet, sollte sich bewusst machen, woran es liegt.
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Wer unter der Arbeit leidet, sollte sich bewusst machen, woran es liegt.

Läuft es im Job nicht rund, sollten Sie hinterfragen, woran es liegt. Ist Ihr Chef der wahre Grund? Diese Verhaltensweisen sprechen dafür.

  • Im Job ist nicht immer der Chef schuld.
  • In vielen Fällen sind Vorgesetzte jedoch unfähig - und das lässt sich an ihren Verhaltensweisen ablesen.
  • Finden Sie bei Problemen in der Arbeit heraus, ob es wirklich an Ihnen liegt.

Wo liegen die Probleme in der täglichen Arbeit*? Liegt es an Ihnen, sollten Sie etwas daran ändern und schauen, dass es künftig besser wird. Oder liegt es an ihrem Arbeitsumfeld, womöglich ganz konkret an dem Verhalten ihres Chefs?

Wer sich als Beschäftigter unsicher ist und nach den Gründen sucht, warum es im Job gerade nicht wirklich rund läuft, muss die Schuld nicht nur bei sich selbst suchen. Denn viele Beschäftigte kommen mit ihrem Vorgesetzten leider schlicht nicht klar - für manche ist es sogar ein Kündigungsgrund, wie die Erfahrung zeigt. Sie sind mit diesem Problem also nicht allein.

Schlechte Chefs zu erkennen, kann den Mitarbeitern bei ihrer eigenen Arbeit helfen, wie der Businessinsider.de schreibt. Das Portal benennt fünf typische Verhaltensweisen, die (leider) dafür sprechen, dass Ihr Chef nicht fähig ist - und es nicht Ihre Schuld ist.

  • Ihr Chef kann Stress nicht mindern: Klar lässt sich Stress im Job nicht immer vermeiden. Zum Teil allerdings schon. Gerade, wenn etwas von außen auf Sie herein prasselt, dem Sie sich als Mitarbeiter nicht mehr gewachsen fühlen, sollte Ihr Chef für Sie da sein. Entweder als Ihr Ansprechpartner, wenn Sie das Problem allein nicht lösen können. Oder noch besser als die Person, die Sie zum Beispiel vor ungerechtfertigten Vorwürfen von extern, vor Aufgaben, die eigentlich nicht in Ihrem Zuständigkeitsbereich liegen oder vor verantwortungsvollen Aufgaben schützen sollte, die besser auf mehrere Schultern verteilt wären.
  • Ihr Chef verhält sich unfair: Ein schlechter Chef verweist bei Fehlern oder schlechten Zahlen gerne auf seine Mitarbeiter. Geht es dagegen um das Lob vom Nächstoberen, heimst er die „Lorbeeren“ ein, anstatt die Teamleistung in den Vordergrund zu stellen. Dass ein Chef unfair ist, zeigt sich auch oft daran, dass er manche Mitarbeiter gefühlt ständig lobt und andere vernachlässigt oder gar nur kritisiert. Auch an dieser Stelle dürfen Sie Ihren Chef ruhig hinterfragen. Wichtig ist, dass Sie selbst wissen, was Sie können und leisten. Und dass womöglich nicht Sie persönlich der Grund dafür sind, warum er Sie so selten lobt.
  • Ihr Chef ist nicht konsequent: Auch wenn ein Chef launisch ist, spricht das nicht gerade für ihn. Eine Führungskraft sollte ihre Emotionen - genauso wie die anderen Mitarbeiter - im Griff haben. Dem ganzen Team schaden kann ein Chef jedoch vor allem, wenn er auch bei Entscheidungen ständig hin- und herschwankt. Mitarbeiter tun sich schwer, seine Ansagen ernst zu nehmen und entsprechend umzusetzen, wenn sie wissen, dass übermorgen oder in ein paar Wochen sowieso wieder alles anders ist.
  • Ihr Chef lässt keine Eigeninitiative zu: Schön, wenn eine Führungskraft immer weiß, was die beste Strategie ist. Sie sollte ihre Mitarbeiter jedoch nicht unterschätzen. Ein schlechter Chef versucht, jene Mitarbeiter klein zuhalten (oder zu ignorieren), die etwas in der Firma verbessern wollen. Stattdessen ist es ihm nur wichtig, dass sich die Beschäftigten auf ihre Aufgaben konzentrieren - und die gibt natürlich immer er vor.
  • Ihr Chef ist unfähig zur Selbstreflexion: Selbst, wenn Mitarbeiter Probleme beim Chef ansprechen, ist er nicht in der Lage, sein Verhalten zu überdenken. Denn schließlich weiß er ja, wie es am besten geht. Dabei hätte er spätestens jetzt die Chance, auf seine Mitarbeiter einzugehen - und vielleicht ja sogar etwas von ihnen zu lernen. Mal davon abgesehen, dass es auch auf ihn selbst ohnehin schlecht zurückfällt, wenn es im Team Probleme gibt.

Sollte Ihr Chef wirklich so schlecht abschneiden, haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können um ein Gespräch bitten und ihm Ihre Lage und Wünsche schildern - dabei sollten Sie diplomatisch bleiben und ihm keine Vorwürfe machen. Warum ein Gespräch helfen kann? Der Vorgesetzte kann nicht immer ahnen, wie unzufrieden seine Mitarbeiter sind - zumindest hat er so die Chance, zu reagieren. Wer zum Beispiel einen Chef hat, der jeden Arbeitsschritt kontrolliert, sollte ihm gegenüber deutlich machen, was das mit ihm macht - etwa: Dass es einen unter Druck setzt oder verängstigt - oder dass man enttäuscht ist über das mangelnde Vertrauen. Manchmal helfe es auch, die eigene Negativ-Haltung zu durchbrechen.

Sollte sich am (schlechten) Verhältnis zu dem Chef jedoch nichts ändern, sollten Sie über mögliche Alternativen nachdenken. Gerade wenn die Gesundheit leidet, bleibt im schlimmsten Fall oft nur ein Job-Wechsel. (ahu)*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Auf dem Weg zur Arbeit

Sind die Wege in die Arbeit, zum Bus oder zur Bahn Ihnen zu weit zu Fuß? Dann könnten Sie es mit einem Roller (werblicher Link) probieren - damit sind Sie zügig unterwegs und das ist gerade in der Stadt recht praktisch (werblicher Link).

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Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
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