Bewerbung

Probearbeiten: Diesen unnötigen Fehler machen Bewerber immer wieder

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Beim Probearbeiten lauert so manche Falle.

Wer nach dem Bewerbungsgespräch zum Probearbeiten eingeladen wird, hat es fast geschafft. Doch auf dem Weg zum Traumjob begehen viele einen unnötigen Fehler.

Die größte Hürde auf dem Weg zum Job ist für viele das Vorstellungsgespräch. Einige Unternehmen wollen jedoch auch sehen, wie sich die Bewerber in der Praxis schlagen - und laden sie nach dem ersten Kennenlernen zum Probearbeiten ein. 

Probearbeiten darf nicht als weitere Prüfung gesehen werden

Beim Probearbeiten sehen Arbeitgeber schnell, wie sich der potentielle Mitarbeiter im Team verhält, wie gut seine Auffassungsabe ist und welches Fachwissen er wirklich mitbringt. Wer im Vorstellungsgespräch zu sehr auf den Putz gehauen hat, fliegt beim Probearbeiten schnell auf. 

Doch kaum im Unternehmen angekommen, begehen viele immer wieder denselben Fehler, wie Karrierecoach Bernd Slaghuis weiß. Seiner Erfahrung nach sehen viele Bewerber diesen Tag als "weitere harte Prüfung unter strengster Beobachtung der Personaler und des zukünftigen Chefs", erklärt der Fachmann im Interview mit dem BusinessInsider. "Ein solcher Bewerber wird sich womöglich selbst im Weg stehen und keinen guten Eindruck machen."

Statt sich zu verstellen, um möglichst professionell zu wirken, sollten Bewerber die Sache lieber entspannt angehen: "Wichtiger als die permanente Angst vor fiesen Fettnäpfchen und als das perfekte Schauspiel am Probearbeitstag ist, sich als zukünftiger Mitarbeiter so normal und damit so menschlich wie möglich zu zeigen", weiß Slaghuis.

Probearbeiten: Mit diesen Tipps gelingt der Probetag

Deshalb empfiehlt der Karrierecoach, folgende Tipps beim Probearbeiten zu beherzigen:

  • Nicht nur beobachten, sondern aktiv handeln
  • Verstellen Sie sich nicht
  • Verhalten Sie sich wie ein normaler Mitarbeiter
  • Versuchen Sie, sich ins Team zu integrieren
  • Stellen Sie Fragen, wenn Sie etwas nicht verstehen
  • Bringen Sie eigene Ideen ein - allerdings wohl dosiert 

Probearbeiten nicht nur für Arbeitgeber, sondern auch für Bewerber sinnvoll

Und noch eines dürfen Bewerber nie vergessen: Letztendlich geht es beim Probearbeiten nicht nur darum, beim potentiellen Chef einen guten Eindruck zu hinterlassen. Bewerber müssen ebenfalls herausfinden, o b sie sich in dieser Firma wohl fühlen

"Bewerber sollten sich im Vorfeld eines Probearbeitstages bereits Gedanken machen, was ihnen im Beruf besonders wichtig ist und worauf sie an diesem Tag daher achten möchten", meint Slaghuis abschließend - sei es die Stimmung im Team, der Umgang des Chefs mit seinen Angestellten oder die Aufgaben, die im zukünftigen Job anstehen könnten. 

Lesen Sie auch: Sieben Fehler, die Sie am ersten Arbeitstag vermeiden sollten.

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Von Andre Stettner

Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

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