Bewerbung schreiben

Unauffällig mit „Arial“ oder mutig mit „Impact“? Die besten Schriftarten für Ihren Lebenslauf

Eine überzeugende Bewerbung ebnet den Weg zum Vorstellungsgespräch.
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Eine überzeugende Bewerbung ebnet den Weg zum Vorstellungsgespräch.

In erster Linie zählt der Inhalt einer Bewerbung. Doch auch die Aufmachung sollte überzeugen. Welche Schrifttypen sich besonders eignen, lesen Sie hier.

Wer eine Bewerbung verfassen will, kann eine von unzähligen Vorlagen verwenden. Doch ganz zufällig sollte die Auswahl nicht erfolgen, denn Personaler achten auf Details*. Eine Bewerbung sollte deshalb auch optisch ein stimmiges Gesamtbild abgeben. Dazu zählt, dass das Layout von Motivationsschreiben und Lebenslauf einheitlich gehalten ist, Zeilenabstände und Fettungen für Übersichtlichkeit sorgen und Schriftarten nicht wild gemischt werden.

Verwenden Sie in Anschreiben, tabellarischem Lebenslauf, Deckblatt oder Motivationsschreiben maximal zwei Schriftarten, rät das Portal Karrierebibel – eine für den Fließtext, eine für Kontaktdaten und Überschriften. Doch welche Schriften bieten sich an?

Unauffällig auffällig: Diese Schriftarten eignen sich für Bewerbungen

Die Devise lautet: Unauffällig auffällig sollte die Schriftart gehalten sein. Heißt übersetzt: Inflationär verwendete Schriftarten wie Arial oder Times New Roman sollte man in Bewerbungsschreiben besser nicht verwenden, da diese eher einfallslos wirken könnten. Wer dagegen eine der folgenden Schriftarten verwendet, zeigt dem Portal t3n zufolge, dass er sich Gedanken über die Aufmachung seiner Bewerbung gemacht hat – was Personalern imponieren könnte.

  • Helvetica: Der zeitgenössische Look dieser Schriftart wirkt professionell und erinnert an erfolgreiche Unternehmen wie BMW, dessen Logo in Helvetica-Manier gehalten ist.
  • Georgia: Diese Schriftart wirkt t3n zufolge auf Computerbildschirmen sehr gut, weil sie das Lesen kleiner Schriftgrößen vereinfacht. Vor allem für rein digitale Bewerbungen sollte man daher Georgia wählen.
  • Calibri: Calibri ist serifenlos und damit eine gute Alternative zu Arial. Wer die Schriftart bei Schriftgröße Zwölf nutzt, könne bei einer optimalen Länge von 500 bis 750 Wörtern einen Lebenslauf verfassen, der über zwei Seiten geht – was optisch viel hermacht – rät t3n.

Weiterlesen: Vorstellungsgespräch: Diese verzwickte Bewerbungsfrage sollten Sie unbedingt stellen.

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(jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
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