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Cholerischer Kollege: Auf keinen Fall sollten Sie diesen Satz zu ihm sagen

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Wenn cholerische Kollegen sogar handgreiflich werden, muss der Vorgesetzte handeln.

Ein falsches Wort und der Kugelschreiber fliegt durch die Luft - Haben auch Sie einen Choleriker im Büro? Dann passen Sie gut auf, was Sie sagen.

Von null auf hundert in Sekunden: Was bei Autos toll klingt, will niemand bei seinem Arbeitskollegen erleben müssen. Doch genau so sind Choleriker: Sie lassen ihrer Wut und Aggression freien Lauf. Wie sollen Sie damit umgehen?

Cholerischer Kollege: Sagen Sie niemals: "Entspann dich!"

Sie wollen die Situation deeskalieren? Dann beherzigen Sie diesen Rat: Jemandem, der gerade ausflippt, zu sagen "Entspann dich!", verbessert die Situation nicht. Im Gegenteil: Dadurch wird er nur noch einmal provoziert. Denn für ihn bedeutet dieser Satz: "Du verhältst dich falsch." Es ist eine persönliche Abwertung.

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Cholerischer Kollege: Das können Sie tun

Aber was sollten Sie dann tun? Zu dieser Frage hat ein Team von der Temple Universität und von der Universität in Baltimore eine Studie mit knapp 200 Probanden durchgeführt. Wenn Ihr Gegenüber so richtig ausrastet, haben Sie drei Optionen:

  1. Nichts tun und den Choleriker sich austoben lassen.
  2. Den Choleriker auf sein Verhalten ansprechen und ihn kritisieren, im Extremfall mit Sanktionen drohen.
  3. Verständnis zeigen.

Die meisten wählen Option 1 und mischen sich nicht ein. Innerlich denken sie aber an Option 2: "Wie peinlich, der soll endlich aufhören!" Doch die Forscher fanden heraus, dass Option 3 die größte Wirkung erzielt. So schwer es Ihnen in dieser Situation fällt: Sie helfen sich selbst und dem Choleriker am meisten, wenn Sie verständnisvoll auf ihn eingehen, so nach dem Motto: "Du bist nicht allein."

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Cholerischer Kollege: Das steckt hinter den Wutausbrüchen

Denn was tatsächlich hinter dem Ausraster steckt, ist oft das Gefühl von Ohnmacht, schreibt das Online-Portal Karriere Bibel.de. Die Choleriker spüren, dass sie die Situation nicht mehr unter Kontrolle haben - und dann verlieren sie auch noch die Kontrolle über sich selbst. Wenn Sie demjenigen zeigen, dass er doch nicht alleine dasteht, kann ihm das helfen, zurück in die Spur zu finden.

Doch natürlich gibt es auch Grenzen: Wer auf seinem Computer herumtrampelt oder vielleicht sogar handgreiflich wird, wird auch nicht mehr auf verbale Deeskalation ansprechen. Die äußerste Maßnahme wäre letztendlich die Kündigung, denn es geht einfach nicht, dass eine cholerische Person den Betriebsablauf gefährdet. In diesem Fall muss der Vorgesetzte seine Fürsorgepflicht ausüben und den Mitarbeiter entlassen.

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vro

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