Tragisch

Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow stirbt an Speiseröhrenriss: Das steckt hinter der Diagnose

Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow verstarb mit nur 34 Jahren an einem Speiseröhrendurchbruch. Erfahren Sie hier, wie es zum Riss in der Speiseröhre kommen kann.

Ihnen ist bereits einmal etwas im Hals stecken geblieben? In der Regel kommt man in derartigen Situationen mit dem Schrecken davon. Doch es gibt auch Fälle, die nicht glimpflich ausgehen. So kann das Verschlucken von großen Nahrungsbrocken einen Speiseröhrenriss zur Folge haben, der zum Tod führen kann.

Mögliche Ursachen: So kann es zum Speiseröhrenriss kommen

Das Tückische: In seltenen Fällen kann er ohne ersichtlichen Grund entstehen. Meistens steckt allerdings einer der folgenden Auslöser hinter dem gefährlichen Speiseröhrendurchbruch, der von Medizinern als Ösophagusruptur bezeichnet wird: 

  • größere Speisestücke bleiben in der Speiseröhre stecken
  • operative Eingriffe
  • schweres Erbrechen (etwa bei Bulimie)

Im Fall des verstorbenen 34-jährigen Schauspielers Ferdinand Schmidt-Modrow ist nicht bekannt, wie es zum Speiseröhrendurchbruch kommen konnte. Schmidt-Modrow war unter anderem als Pfarrer Simon Brands in der Serie "Dahoam ist dahoam" und als Berti Liebig in der ARD-Telenovela "Sturm der Liebe" zu sehen.

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Diese Symptome können auf einen Speiseröhrenriss hinweisen

Auch wenn ein Speiseröhrenriss behandelt wird, ist das Sterberisiko dem Fachportal MSD Manual zufolge sehr hoch. Jedoch würde es sich bei einem Speiseröhrendurchbruch um einen eher seltenen medizinischen Notfall handeln.

Bei folgenden Anzeichen sollten Sie sofort den Notruf alarmieren oder sich schnellstmöglich ins Krankenhaus fahren lassen, da sie auf einen Speiseröhrenriss hinweisen:

  • Fieber
  • niedriger Blutdruck
  • Schmerzen in Brustkorb und Oberbauch
  • Atemnot
  • Erbrechen
  • Blut im Erbrochenen

Diagnostiziert ein Arzt eine Ösophagusruptur, wird sofort eine Operation eingeleitet, um die betroffene Stelle in der Speiseröhre zu reparieren.

Weiterlesen: Zuerst am Unfallort? Das müssen Sie jetzt tun.

jg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Felix Hörhager

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