Juckreiz bis Schmerzen

Analkrebs: Diese sieben Anzeichen sollten Sie nie ignorieren

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Der Stuhlgang verrät einiges über die Gesundheit.

Viele Krebsarten lassen sich nicht leicht erkennen - doch das Analkarzinom gehört nicht dazu. Es äußert sich durch eindeutige Symptome.

Die Ergebnisse einer 15-jährigen Studie sind beklemmend: Immer mehr US-Amerikaner erkranken demnach an Analkrebs (Analkarzinom). Darunter verstehen Mediziner einen Tumor, der am oder im After liegt. In bis zu 85 Prozent der Fälle ist es ein Virus, das die Krebsart auslöst - und gegen das ein Impfstoff existiert.

Blutigen Stuhlgang ernst nehmen - und vom Arzt abklären lassen

Ein Analkarzinom kann entweder am Rand des Afters zur Haut hin legen (Analrandkrebs) oder aber an der inneren Afterschleimhaut und in den Enddarm hineinwachsen (Analkanalkrebs). Der Techniker Krankenkasse (TK) zufolge sind folgende Symptome typisch:

  • Blutiger Stuhlgang
  • Juckreiz
  • Fremdkörpergefühl und Wundsein im Bereich des Afters 
  • Im Einzelfall Schmerzen
  • Gewichtsabnahme
  • Geschwulst am After
  • Vergrößerte Lymphknoten in der Leiste

Manche dieser Symptome können allerdings auch auf Hämorrhoiden und Analfissuren (Einrisse in der Haut des Analkanals, wo der Enddarm in den After mündet) hinweisen. Eine Untersuchung beim Arzt schafft Klarheit.

HPV-Infektion begünstigt die Entstehung von Analkrebs

Frauen erkranken zweimal häufiger als Männer an Analkrebs, wie die Deutsche Krebsgesellschaft meldet. Vor allem Geschlechtskrankheiten und chronische Infektionen würden zu den Risikofaktoren für die Entstehung zählen. Häufig ist es eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV-Infektion), die die Entstehung von Analkrebs begünstigt. Diese Viren werden in erster Linie während des Geschlechtsverkehrs übertragen. Eine Infektion zählt auch als Hauptrisikofaktor für Gebärmutterhalskrebs. 

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Impfung gegen humane Papillomviren verhindert Ausbruch von Analkrebs

Analkrebs zählt zu den Krebsarten, die gut behandelbar sind. So leben rund fünf Jahre nach der Diagnose noch 60 bis 90 Prozent der Patienten, wie die TK schreibt. Generell gilt für alle Krebserkrankungen: Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser die Heilungschancen. Deshalb empfehlen Fachärzte, Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen.

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Um die Gefahr einzudämmen, sich mit HPV-Viren anzustecken - die auch Analkrebs begünstigen - gibt es seit 2007 die Möglichkeit der Impfung. Diese soll bis zu 80 Prozent der Analkarzinome verhindern, wie die Deutsche Krebsgesellschaft meldet - allerdings nur unter der Voraussetzung, dass vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft wurde.

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jg

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