Blasengesundheit

Häufiger Harndrang: Ursachen und was Sie dagegen unternehmen können

Ein Mann sitzt mit einer Zeitung auf der Toilette (Symbolfoto)
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Häufiger Harndrang kann unangenehm sein (Symbolfoto).

Wie oft jemand am Tag zur Toilette und seine Blase entleeren muss, variiert von Mensch zu Mensch und hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Manchmal können auch ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken:

Berlin – Wer viel Flüssigkeit aufnimmt, muss auch häufiger zur Toilette. Daran ist nichts verkehrtes, Mediziner raten zu mindestens zwei Litern Flüssigkeit am Tag, die getrunken werden sollen. Und die müssen natürlich auch wieder raus. Wer ansonsten keinerlei Beschwerden hat und nicht plötzlich ein stärkeres Durstgefühl entwickelt, braucht sich keine Sorgen machen, solange keine Schmerzen auftreten beim Wasserlassen oder Blut im Urin sichtbar ist.

Auch Aufregung trägt dazu bei, dass wir häufiger meinen, zu müssen: Das Phänomen ist vor allem vor Prüfungen oder Vorstellungsgesprächen bekannt.* Steigt die Anspannung, wird auch der Harndrang stärker. Denn die Blase reagiert nicht nur auf ihren Füllstand; sie meldet sich auch, wenn der Mensch unter Stress steht. Tritt der Harndrang allerdings in Kombination mit einem anhaltenden starken Durstgefühl auf, kann das Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) ein erstes Anzeichen von Diabetes sein. Womöglich steckt auch eine Harnwegsinfektion dahinter: Brennen beim Wasserlassen sowie stechender Schmerz im Unterleib, Fieber sowie allgemeines Unwohlsein sind Hinweise darauf.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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