Richtig putzen

Erhöhtes Asthma-Risiko bei Kindern: Folgenden Fehler dürfen Mütter nicht machen

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Sie planen schon den Frühjahrsputz? Warum Sie Ihr Baby nicht mit ins Bad nehmen sollten.

Forscher fanden einen Zusammenhang zwischen der Entstehung von Asthma und dem Einatmen von Reinigungsmitteln. In welchem Alter Kinder besonders gefährdet sind, erfahren Sie hier.

  • Bei der Verwendung herkömmlicher Putzmittel können giftige Dämpfe entstehen.
  • Kleinkinder und Säuglinge sollten nicht mit derartigen Produkten in Kontakt kommen.
  • Forscher wiesen eine fatale Auswirkung der Dämpfe auf die Atemwege erstmals in einer Studie nach.

Wer das Bad bei geschlossenem Fenster und geschlossener Türe putzt, merkt schnell: Die Dämpfe, die entstehen, tun nicht sonderlich gut. Chlor- und Sauerstoffverbindungen in Bleichmitteln, Säuren und Alkalien: Die Inhaltsstoffe herkömmlicher Reinigungsprodukte können ätzende Wirkung entfalten und sollten deshalb nicht eingeatmet werden. Vor allem Kleinkinder dürfen nicht mit solchen Produkten in Kontakt kommen.

Nicht nur die Gefahr ist groß, dass sie die Mittel in den Mund nehmen, auch das Einatmen birgt gesundheitliche Risiken. Selbst wenn Sie Ihren Säugling in der Babyschale mit ins Bad nehmen, während Sie putzen, gefährden Sie ihn.

Säuglinge, die Reinigungsprodukten ausgesetzt waren, entwickelten häufiger Asthma

Kanadische Forscher hatten im Februar 2020 eine Studie im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht, die die Auswirkungen von Reinigungsmitteln auf Säuglinge näher erforscht. Ziel war es, herauszufinden, welche Folgen es hat, wenn Säuglinge in den ersten drei Monaten Reinigungsprodukte einatmen. Der Studie zugrunde lag die Canadian Healthy Infant Longitudinal Development (CHILD) Cohort Study, in welcher die Daten von knapp 2.000 kanadischen Säuglinge einflossen.

Die Forscher untersuchten die Kinder wieder im Alter von drei Jahren und fanden heraus, dass diejenigen, die in den ersten drei Monaten regelmäßig den Dämpfen von Reinigungsmitteln* ausgesetzt waren, weit häufiger Asthma entwickelten als diejenigen, die in den ersten Lebensmonaten von diesen Produkten fern gehalten wurden. Überraschenderweise fanden die Wissenschaftler keinen solchen Zusammenhang in Hinblick auf Allergien.

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Greifen Sie zu biologisch abbaubaren Reinigungsmitteln

"Wir können anhand der uns vorliegenden Daten nicht sagen, welche Marken schlechter sind als andere, aber wir glauben, dass die Ergebnisse ausreichen, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass sie vielleicht ihre Anwendung begrenzen oder Wege finden sollte, die mit dieser Anwendung einhergehende Gefahr zu minimieren", zitiert das Portal ctvnews Jaclyn Parks, den Hauptautor der Studie.

Parks sagte, dass frühere Studien untersucht hatten, wie sich der Kontakt mit Reinigungsmitteln auf Menschen auswirkt, die ihren Lebensunterhalt mit Reinigen verbringen, aber dies die erste Studie sei, die sich mit der Auswirkung auf Kleinkinder befasst.

Die Forscher gehen davon aus, dass die in Reinigungsprodukten enthaltenen Chemikalien Entzündungen auslösen können, was wiederum die Schleimhäute der Atemwege schädigt, was zu Asthma führen kann. Die Empfehlung der Wissenschaftler: Greifen Sie auf biologisch abbaubare Reinigungsmittel ohne Duftstoffe* und andere reizende Substanzen zurück und verwenden Sie keine Sprühflaschen, die die Reinigungsmittel fein zerstäuben.

Zur Studie

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jg

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