2021 soll Entscheidung fallen

Weniger Kupfer im Geldbeutel: 1- und 2-Cent-Münzen könnten bald abgeschafft werden

Hand voll 1- und 2-Cent-Münzen
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Die kleinsten Münzen sammeln sich bei Ihnen in der Hosentasche und nicht im Geldbeutel? Damit sind Sie nicht alleine.

Kleinstgeld könnte bald der Vergangenheit angehören: Die EU-Kommission will 1- und 2-Cent-Stücke abschaffen. Krumme Beträge sollen einfach ab- oder aufgerundet werden.

  • Sie horten Ihre kupferfarbenen Münzen* im Sparschwein? Damit sind Sie nicht allein: Insgesamt 181 1- und 2-Cent-Stücke soll jeder Bürger im Euro-Währungsgebiet zuhause liegen haben.
  • Vielen ist das Kleinstgeld im Geldbeutel ein Dorn im Auge. Auch die EU-Kommission sieht keinen Nutzen und will die kleinsten Münzen aus dem Verkehr ziehen.
  • 2021 soll die Entscheidung fallen, ob 1- und 2-Cent-Stücke tatsächlich verbannt werden sollen. Falls ja, heißt es für Käufer und Händler: Ab- oder Aufrunden.

Update vom 01.10.2020: Die EU-Kommission will ein geplantes Gesetz zur Abschaffung des Kleinstgeldes frühestens Ende 2021 vorlegen, wie Bild kürzlich berichtete. Davor müsste gründlich geprüft werden, welche Auswirkungen dies auf Verbraucher und Wirtschaft hätte. Der Handel etwa muss mit der Rundung der Preise einverstanden sein, wenn 1- und 2-Cent-Stücke tatsächlich abgeschafft werden würden.

Artikel vom 20.08.2020: Ihr Münzfach im Geldbeutel quillt regelmäßig über, weil sich zu viel kupferfarbenes Kleingeld ansammelt? Vor allem wenn es schnell gehen muss, fangen die wenigsten an, Kleingeld zu zählen: Ein großer Schein wird an der Kasse oder an der Theke überreicht – und kommt in Form von kleinstem Wechselgeld wieder in den Geldbeutel zurück. Doch damit könnte bald Schluss sein. Zumindest in Hinblick auf die 1- und 2-Cent-Münzen. Diese will die EU-Kommission nicht mehr nachprägen lassen - stattdessen soll bei krummen Beträgen nach festen Regeln auf- und abgerundet werden.

Ein Grund dafür ist dem Arbeitnehmer-Portal aktiv-online.de zufolge, dass 1- und 2-Cent-Stücke am häufigsten nachgeprägt werden müssen. Sie verschwinden einfach zu oft in Sparschweinen, Hosentaschen oder anderen Behältnissen im Haushalt und sind entsprechend nicht mehr in Umlauf. Statistisch gesehen soll jeder Bürger 181 der kleinen Münzen horten.

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Auf- und abrunden, wenn es keine 1- und 2-Cent-Stücke mehr gibt

Doch was tun bei Beträgen wie 7,43 Euro, 503,21 Euro oder 1,02 Euro? Hierfür hat die EU-Kommission ein einfaches Regelwerk erstellt: Geldbeträge, die auf 1, 2, 6 oder 7 Cent enden, werden abgerundet und Summen, die mit 3, 4, 8 oder 9 enden, sollen aufgerundet werden, wie aktiv-online.de informiert. In der Praxis würde das bedeuten, dass bei einem Betrag von 2,67 Euro oder 2,63 Euro an der Kasse 2,65 Euro fällig werden. Zeigt die Kasse 4,59 Euro oder 4,62 Euro, muss der Kunde 4,60 Euro zahlen.

Zwar fällt erst 2021 die Entscheidung, ob die kleinen Münzen nicht mehr nachgeprägt werden. Doch wer jetzt schon seine „Vorräte" eintauschen möchte, der sollte auf den Weltspartag warten: An diesem Tag kann man bei Sparkassen und Volksbanken kostenlos Kleingeld einzahlen und umtauschen. 2020 fällt der Weltspartag auf den 30. Oktober. (jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Tipp Nummer Eins: Wer reich sein will, muss hart arbeiten - daran geht kein Weg vorbei. Doch das allein reicht nicht. Sie müssen auch klug taktieren und darauf bedacht sein, es zu vermehren. Doch im Angestelltenverhältnis wird ihnen das kaum glücken, meint Selfmade-Millionär Steve Siebold. Am besten gelingt es, wenn Sie sich selbstständig machen - und viele verschiedene Geldquellen auftun.
Tipp Nummer Zwei: Wer zudem viel arbeitet und fest spart, vergisst eine weitere wichtige Komponente: das Geld auch klug zu investieren. Es bringt nichts ihr sauer Verdientes zu horten - Sie müssen auch etwas wagen und Ihr Geld in Aktien oder andere lukrative Investments anlegen. So können Sie ganz nebenbei bequem Ihr Geld für sich arbeiten lassen - und am Ende noch mehr sparen.
Wer eine Gehaltserhöhung erhält oder die Karriereleiter aufsteigt, kommt schnell in Versuchung, auch seinen Lebensstil nach oben zu schrauben. Doch genau das führt dazu, dass Sie niemals reich werden. "Ich habe mir meine erste Luxusuhr oder mein erstes Luxusauto erst dann zugelegt, als sich meine Geschäfte und Investments als sichere Einkommensquellen herausstellten", sagt auch der Selfmade-Millionär Grant Cardone. Wer stattdessen sparsam lebt, obwohl er mehr Geld hat, der kann in Fünf-Jahres-Schritten sein Vermögen exponentiell vervielfachen.
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