Für das perfekte Ei am Morgen

Nützliche Frühstücks-Gadgets: Eierkocher im Test

Mit einem Eierkocher gelingt das Garen punktgenau.
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Mit einem Eierkocher gelingt das Garen punktgenau.

Wer kennt es nicht: Mal ist das Eigelb zu hart, ein andermal das Eiweiß zu weich – auch eine scheinbar banale Aufgabe wie Eier zu kochen kann zur morgendlichen Herausforderung werden. Wäre es da nicht schön, wenn das ewige Prüfen der Uhrzeit und des Zustands der Eier von einem Gerät übernommen würde? Das Testportal AllesBeste hat dafür 19 Eierkocher getestet.

Die einzelnen Geräte unterscheiden sich rein äußerlich nur im Design und der Platzanzahl für Eier. Theoretisch wird bei allen Kochern auch einfach Wasser eingefüllt und der gewünschte Härtegrad des Eis gewählt. Doch um den zu erreichen, gibt es zwei verschiedene Herangehensweisen.

Zum einen gibt es Eierkocher mit elektronischer Härtegradeinstellung. Egal wie hart das Frühstücksei werden soll, es wird immer gleich viel Wasser eingefüllt. Andererseits kann der Härtegrad der Eier auch mit der Wassermenge vorgegeben werden. Wenn das Wasser verdampft ist, gibt der Eierkocher ein Geräusch von sich und schaltet sich ab.

Natürlich können Eier auch einfach in einem Topf gekocht werden. Dabei platzen sie allerdings leicht und die richtige Kochzeit für das individuell perfekte Frühstücksei ist schwer auszumachen. Dabei spielen nämlich auch die Größe und Temperatur des Eis sowie die Dicke der Eierschalen eine Rolle.

Eierkocher müssen nicht überwacht werden und auch die Wassermenge wird genau angegeben. Stimmen die angegebenen Richtwerte für das perfekte Ei nicht exakt, können sie auch etwas korrigiert werden.

Egal ob im Topf oder Eierkocher gekocht, Eier sollten nach dem Kochen abgeschreckt werden. Da die Oberfläche heißer als das Innere des Eis ist, kann es ohne Abschrecken nachgaren. Außerdem kann durch den Kälteschock die Schale leichter gelöst werden.

Eierkocher im Test

Das Testportal AllesBeste hat 19 Eierkocher getestet. Testsieger wurde der Emerio EB-115560.2. Er kocht bis zu sechs Eier zu unterschiedlichen Härtegraden, und eine Frauenstimme weist freundlich darauf hin, wenn eines davon fertig ist. Er gehört zu den Geräten mit elektronischer Härtegradeinstellung und benötigt so immer die gleiche Wassermenge. Zwar dauert das Kochen aufgrund der Bauart etwas länger, das Gerät kocht dafür sehr präzise und ist leicht zu bedienen. Einzig das Marketing des Herstellers ist etwas fragwürdig: Nicht nur bezeichnen sie die Bauart des Kochers fälschlicherweise als “patentierte Weltneuheit”, es fehlen zudem jegliche Angaben zum Herstellungsort.

Auch der Arendo Eightcook konnte die Tester überzeugen. Wie der Name bereits verrät, können auf eine platzsparende Art acht Eier gleichzeitig gekocht werden. Er kocht sehr schnell und ist ebenfalls mit einem elektronischem Timer ausgestattet. Man muss allerdings etwas herumprobieren, bis man die perfekte Feinjustierung für verschiedene Eimengen und Härtegrade weiß.

Mehr Informationen und weitere empfehlenswerte Alternativen finden Sie im ausführlichen Test von AllesBeste.

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