Was hat es damit auf sich?

"Bares für Rares": Diese geheimnisvolle Truhe entfacht epische Händlerschlacht

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Diese wuchtige Schatz-Truhe begeisterte alle Händler.

Zwei Brüder können ihr Glück kaum fassen, als sie eine leere, sperrige Kiste in die Sendung von „Bares für Rares“ bringen. Am Ende kommt es zu einem fulminanten Duell.

Alt, wuchtig und geheimnisvoll sieht sie aus, die Kiste der Gebrüder Engelbert. So muss wohl die Schatzkiste aus „Die Schatzinsel“ ausgesehen haben. Doch hat sich in der von Engelberts ebenfalls mal viel Gold befunden? Das weiß keiner mehr, doch die Truhe selbst ist schon eine wahre Antiquität, erkennt Moderator Horst Lichter in „Bares für Rares“ auf den ersten Blick.

Uralte Schatztruhe in „Bares für Rares“ sorgt für Furore

Sofort will er wissen, wie die Brüder an solch eine wuchtige Kostbarkeit gelangt waren. Diese erklären, dass ihr Urgroßvater einst ein Haus gekauft hat, in dem die Truhe zum Mobiliar gehörte. Seitdem befindet sich das gute Stück in Familienbesitz. Experte Colmar Schulte-Goltz weiß noch mehr zu berichten: So handele es sich hier um eine „Regimentskassette“, die komplett aus Eisen gefertigt ist und über einen ausgeklügelten Schließ-Mechanismus verfügt. So gibt es nicht nur ein Schloss, sondern es weist überdies zehn weitere Verriegelungen auf.

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Außerdem sei die Truhe tatsächlich sehr alt, so der Experte: „Die passt prima ins 17. Jahrhundert. 1650, das kann gut hinkommen.“ Kein Wunder also, dass die Brüder Engelbert davon ausgehen, dass sie mit etwa 2.000 Euro für das schöne Stück rechnen können. Die Schätzung des Experten bestätigt dies - weshalb das Duo anschließend hoffnungsvoll in die Händlerrunde schreitet.

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Epische Bieterschlacht um einstige „Regimentskassette“

Dort angekommen, haben die Händler Mühe die 60-Kilo-Truhe zu öffnen - doch das steigerte nur ihr Interesse. Es kommt zu einem fulminanten Bieter-Duell, die Brüder fachen dies noch an, indem sie berichten, dass darin einmal ein alter Säbel gelegen habe. Der stand allerdings nicht zum Verkauf. Mit Erfolg.

Die Händler geben Gebote wie aus der Pistole ab, teilweise sogar gleichzeitig. Am Ende ist Kunsthändlerin Susanne Steiger diejenige, die zuletzt lacht - sie bekam schließlich den Zuschlag für 1.600 Euro.

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jp

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