Flohmarkt-Fund

"Bares für Rares"-Verkäuferin findet: Blutstein für "3,50 Euro wäre geil"

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Horst Lichter hat in "Bares für Rares" immer mal wieder außergewöhnliche Stücke in der Sendung.

Auf dem Flohmarkt entdeckte die Verkäuferin ein besonderes Stück in einer Plastiktüte. Am Ende konnte sie den Kaufpreis von 3,50 um das zig-fache steigern.

  • Für 3,50 Euro kaufte die Verkäuferin einen Blutstein auf dem Flohmarkt.
  • Den wahren Wert erkennt erst die "Bares für Rares"-Expertin Wendela Horz.
  • Am Ende geht die Verkäuferin glücklich nach Hause.

"Sehr kurioser Schmuck": Dieser Satz fällt Horst Lichter ein, als er die Antiquität von Heidi A. aus Köln in seiner Trödelsendung "Bares für Rares" entdeckt. Das ungewöhnliche Stück fand die Verkäuferin in einer Plastiktüte auf dem Flohmarkt für gerade mal 3,50 Euro. Doch das Schmuckstück ist viel mehr wert.

"Bares für Rares": 3,50-Euro-Schmuck ist bis zu 150 Euro wert

In der "Bares für Rares*"-Folge vom 4. Februar 2020 brachte Heidi A. nämlich einen Hämatit oder auch Blutstein genannt mit. Den Namen trägt der Stein nicht umsonst. Er ist zwar nicht mit Blut gefüllt, zieht man ihn aber über ein Porzellantäfelchen hinterlässt er einen blutroten Strich.

Expertin Wendela Horz brachte aber auch mehr über den Hintergrund des Blutsteins an. Denn das Medaillon ist deutlich älter als gedacht. Es stammt offenbar aus den 1870er Jahren und beherbergte früher mal zwei Portraitbilder - wahrscheinlich die Bilder von zwei gefallenen Soldaten.

Auf die Frage, welchen Preis sich Heidi A. vorgestellt hatte, antwortete der Metal-Fan: "3,50 Euro wären geil. was noch viel schöner wäre" sind 99 Euro. Damit lag sie auch nicht weit entfernt. Horz schätzte den Blutstein auf 120 bis 150 Euro.

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"Bares für Rares": Welcher Händler schnappt sich den Blutstein?

Mit diesem Wissen durfte Heidi A. vor die "Bares für Rares"-Händler* treten. Dort ahnte sie offenbar schon, wer sich das Medaillon am Ende sichern würde. Denn sie sagte: "Der Waldi bekommt die Schachtel später." Die Händler schauten sich das Stück genau an und fragten, ob es ein Erbstück sei.

Heidi erklärte, dass sie es auf dem Flohmarkt für 3,50 Euro gerettet habe. Ein Fehler, den günstigen Preis zu verraten? Das zeigte sich nach einer überraschend kurzen Bieterrunde. Waldi durfte sich den Blutstein als letzter ansehen und bot gleich mal 100 Euro.

Daraufhin haben die anderen Händler ihr Interesse an dem Schmuckstück verloren und keiner bot mehr Geld. Aber mit dem Preis konnte Heidi A. zufrieden den Händlerraum verlassen. Mit den verdienten 100 Euro möchte sich die Verkäuferin einen neuen Badezimmerspiegel mit Beleuchtung kaufen.

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anb

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