200 Jahre altes Porzellan

Debakel bei "Bares für Rares": Händler vergleicht Meißner-Porzellan mit 40-Euro-Bratpfanne

Der alte Stiltopf im französischen Stil ist ein hübsches Erinnerungsstück, das sich in "Bares für Rares" jedoch als wenig wertvoll herausstellte.
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Der alte Stiltopf im französischen Stil ist ein hübsches Erinnerungsstück, das sich in "Bares für Rares" jedoch als wenig wertvoll herausstellte.

Der alte Stiltopf im französischen Stil ist ein hübsches Erinnerungsstück. Warum die Händler bei "Bares für Rares" über die Rarität lästerten.

  • Die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares"ist  immer für eine Überraschung gut.
  • Diesmal sorgte ein alter Stiltopf aus Porzellan für Gesprächsstoff.
  • Die Händler waren von dem Erinnerungsstück alles andere als begeistert.

    "Bares für Rares": Vergleich von Meißner-Porzellan mit 40-Euro-Bratpfanne

In der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares"* sind die Händler oft recht leicht für eine Rarität zu haben  - doch diesmal waren sie sehr wählerisch. Konkret ging es um eine 200 Jahre alte Kasserolle der Porzellanmanufaktur Meißen, die die ehemalige Köchin Susanne Behringer mitgebracht hatte. Ihr Versuch, das gute, alte Stück zu Geld zu machen, stellte sich als ungeahnt schwierig heraus.

Der alte Stiltopf im französischen Stil ist ein hübsches Erinnerungsstück, das sich in "Bares für Rares" jedoch als wenig wertvoll herausstellte.

Schon Moderator Horst Lichter, der sich mit Geschirr eigentlich auskennen sollte, geriet ins Grübeln. "Meine ganz bescheidene Meinung, Heide: Der Deckel passt nicht zum Pott. Denn der Topf sieht so simpel aus und der Deckel zu fein", erklärte er in "Bares für Rares" seiner Expertin Heide Rezepa-Zabel, die ihn allerdings zurechtwies. "Nein, hier gibt es eine Zange, die genau passt!", sagte sie schmunzelnd.

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Alter Stiltopf bei "Bares für Rares: Besitzerin bricht Verhandlung ab

Schnell war klar: Es handelte sich um einen Stieltopf im französischen Stil, mit dem man früher zwar nicht gekocht hat, den man aber zum Servieren benutzte, wie Heide Rezepa-Zabel in der Sendung weiter erklärte und auf die Signatur am Boden hinwies: die Meißner Schwerter. Der bedeutet, dass es sich leider nur um minderwertiges Porzellan handelt, wie "Kino.de" berichtet. Erschwerend kam hinzu, dass die mitgebrachte Rarität beschädigt war - sie war augenscheinlich nicht fachmännisch restauriert worden. Und trotzdem ganz hübsch anzuschauen.

Die Kritik der "Bares für Rares"-Händler war gnadenlos, die Rarität sei "ziemlich zerstört". Thorsden Schlößner bezeichnete den alten Stieltopf schlicht als desolat. Und Daniel Meyer gab ganz offen zu, seine Kundschaft suche nach Eleganz und Schönheit - und beides habe die Kasserolle nicht zu bieten. "Also ich habe mir überlegt, eine ordentliche Bratpfanne kostet heutzutage 40 Euro. Und die gebe ich dafür", verkündete Händler Meyer sein erstes und letztes Angebot.

Daraufhin brach Susanne Behringer die Verhandlung ab - und nahm ihr Erinnerungsstück, das in der Sendung scheinbar niemand haben wollte, wieder mit nach Hause.

Sehen Sie hier das Video zur ZDF-Sendung "Bares für Rares".

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